Handl Tyrol und Bauernbund als Jobmotor

Speck- und Wursterzeuger beteiligt sich an Initiative "Heimisch kaufen"

Innsbruck (OTS) - Regionale Produkte liegen im Trend. Dass jeder Konsument mit dem Griff zu heimischen Lebensmitteln aber auch Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichert, das zeigt der Österreichische Bauernbund mit einer bundesweiten Aktion unter dem Motto "Heimisch kaufen" auf. Seit Mai 2010 beteiligt sich auch Handl Tyrol an dieser Initiative. Das Paradeunternehmen mit Stammsitz in Pians ist für seine Tiroler Speck-, Wurst- und Bratenspezialitäten bekannt. In der Branche zählt das Familienunternehmen zu den Produzenten mit den höchsten Qualitätsstandards in Europa und investiert laufend, um diese Standards weiter auszubauen.

"Mit dem AMA-Gütesiegel sowie der ausschließlichen Produktion unserer g.g.A.-Produkte in Pians bekennen wir uns zu Österreich und zur kompromisslosen Qualität unserer Produkte", informiert Handl-Geschäftsführer Josef Wechner. "Als größter Arbeitgeber mit mehr als 400 Ganzjahresarbeitsplätzen im Tiroler Oberland unterstützen wir gerne die Initiative 'Heimisch kaufen'. Da wir den Rohstoff für alle unsere Tiroler Speck g.g.A.-Produkte aus Österreich beziehen, sichern wir auch hunderte Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft", führt Wechner aus. Insgesamt beschäftigt die Handl Tyrol-Gruppe mehr als 500 Mitarbeiter.

"Durch den Einsatz bester Rohstoffe, die Entwicklung eines eigenen Know-hows beim Würzen und Salzen, Suren, Räuchern und Braten und durch die vielen kleinen Geheimnisse, die aus der langen Tradition hervorgehen, wird der unverwechselbare Geschmack unserer Speck-, Wurst- und Bratenspezialitäten ermöglicht. Diese Produktqualität ist durch den persönlichen Einsatz unserer Mitarbeiter garantiert", ergänzt Geschäftsführer Christian Handl.

Produkte aus der Region klassifiziert

Auf der Homepage www.heimischkaufen.at erkennen Konsumenten klar, welche Produkte aus der Region stammen und welche nicht. Die Klassifizierung erfolgt nach der Ampellogik: Grün bedeutet, dass der Hauptrohstoff aus Österreich kommt und hierzulande verarbeitet wird, hier sind die Jobs sicher. Mit Gelb ist laut unserem Index nur noch die halbe heimische Wertschöpfung im Inland gekennzeichnet, bei Rot sind österreichische Arbeitsplätze bereits verloren", erläutert Johannes Abentung, Direktor des Österreichischen Bauernbundes, die Initiative. "Jeder Griff zu einem regionalen Produkt sichert heimische Jobs. Tirol ist für seine jahrhundertealte Tradition an Räucherware weit über die Grenzen hinaus bekannt. Deshalb ist der Kauf heimischer Erzeugnisse nicht nur eine Arbeitsplatzgarantie, sondern gibt uns auch die Sicherheit, dass wir höchste Qualität konsumieren", unterstreicht Abentung.

"Mit dem Kauf heimischer Lebensmittel kann die Wertschöpfung im Land bleiben. Dadurch bleiben bäuerliche Betriebe erhalten, werden Unternehmer in den Regionen gestärkt und können Jobs gesichert werden", unterstreicht auch Peter Raggl, Direktor des Tiroler Bauernbundes. So gibt es allein im Bezirk Landeck fast 1.780 aktive Bauern. Alle landwirtschaftlichen Betriebe liegen im Berggebiet in der Seehöhe von 750 bis 1800 m. Der Bezirk zählt österreichweit zu jenen mit dem höchsten Anteil an extremen Bergbauernbetrieben. "Die Almwirtschaft ist unmittelbar mit einer funktionierenden Landwirtschaft verbunden. Dabei stellt die Kombination von Lebensmittelproduktion und gepflegten Landschaften einen Milliardenwert für die heimische Bevölkerung genauso wie für den Feriengast dar", geben Abentung und Raggl zu bedenken.

An der Aktion "Heimisch kaufen - Österreichische Arbeitsplätze sichern" beteiligen sich in Tirol bereits 25 Partnerbetriebe und 74 sind es bundesweit. Damit werden 1.512 Arbeitsplätze in Tirol erhalten und österreichweit 10.052 Jobs. Derzeit sind 738 "grüne" Produkte online.
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