Strasser: Nein zu neuer Einreisegebühr in die USA

Straßburg, 22. September 2010 (OTS) "Nein zu dieser 14-Dollar-Einreisegebühr in die USA, Nein zu dieser ungerechtfertigen Maßnahme der Amerikaner auf Kosten von uns Europäern, Nein zu dieser einseitigen Belastung der EU-USA-Beziehungen", findet ÖVP-Delegationsleiter Dr. Ernst Strasser klare Worte. Als erster Europaparlamentarier hat Strasser bereits vor dem Sommer auf die neuen belastenden Aktionen der USA aufmerksam gemacht. Heute werden auf seine Initiative hin Ratpräsidentschaft und EU-Kommission im Europaparlament offiziell zur US-Einreisegebühr Stellung beziehen. "Die Europäische Volkspartei wird nicht locker lassen. Wir fordern konkrete Maßnahmen gegen diese Gebühr. Sie kommt unserer Meinung nach einem Visum gleich und belastet die Beziehungen zu den USA schwer. Wir wollen mit den USA eine vertrauensvolle Partnerschaft, aber eine solche Gebühr bewirkt nur das Gegenteil", kritisiert Strasser. ****

EU-Reisende müssen seit 8. September 2010 vor der Einreise in die USA eine Gebühr von 14 US-Dollar bezahlen, die online per Kreditkarte entrichtet werden muss. Zehn US-Dollar gehen dabei an die amerikanische Tourismusindustrie, vier US-Dollar werden als Administrationskosten eingehoben und auch bei verweigerter Einreise nicht rückerstattet.

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