Leichtfried: Bildungspolitische Kleinstaaterei der VPNÖ findet keine Zustimmung

Zuviel Föderalismus steht jeder Bildungsreform im Weg

St. Pölten, (OTS/SPI) - Als "eine deutliche Botschaft, die sich einige zu Herzen nehmen sollten", bezeichnet der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried, den jüngsten Aufschrei der Elternverbände gegen den im Raum stehenden Zugriff der Länder auf die Lehrer und das Schulsystem. "Recht einsam bleibt die ÖVP Niederösterreich derzeit mit ihrer Forderung nach Kleinstaaterei im Bildungswesen. Nachdem Bundesrechnungshofpräsident Moser, SchülerInnenvertreter und international anerkannte Schulexperten klar Stellung bezogen haben, sprechen sich nun auch die Vertreter von rund drei Millionen Müttern und Vätern eindeutig gegen die politische Vereinnahmung der Lehrerschaft durch die Länder aus", sieht Klubobmann Leichtfried den Schlüssel für den Erfolg künftiger Reformen in der Bundeskompetenz.

"Es ist nicht sinnvoll, neun verschiedene Schulsysteme zu betreiben:
Zuviel Föderalismus fördert Doppelgleisigkeiten und steht jeder Bildungsreform im Weg. Dabei geht es aber nicht bloß um Zuständigkeiten, sondern vielmehr um eine gemeinsame, qualitativ verbesserte Lehrerausbildung, um mehr Individualisierung, um Fordern und Fördern und um gemeinsame Bildungsziele in ganz Österreich. Hier ist kein Platz für Postenschacher und die Sicherung von Pfründen, sondern es ist ausschließlich konstruktive Arbeit gefragt. Nach jahrelangem Stillstand im Bildungsbereich brauchen wir nun Reformen, die auch diesen Namen verdienen", so Leichtfried.
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