BZÖ-Grosz: Ich bin eine laute Stimme für die Leisen und Schwachen im Land!

Weil er richtige, geradlinige Politik macht, weil er aufrichtig, charaktervoll und ehrlich ist - das braucht die Steiermark!

Graz (OTS) - "Wir müssen die nächsten vier Tage jede Stunde nutzen, um ab 26. September das Land von rot-schwarzen Platzhirschen, Proporz und Streit zu befreien", erklärte BZÖ-Spitzenkandidat Gerald Grosz bei seiner "Grosz-Kundgebung" am Grazer Hauptplatz vor 400 Menschen. Für ihn ist die Wahl "nicht die Entscheidung über Gerald Grosz; Uns geht das Land vor einer politischen Bewegung, das ist ein Entscheid für die nächsten fünf Jahre. Ich bin eine laute Stimme für die Leisen und Schwachen im Land!"

Schon zuvor hatte BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher in seiner Rede den Grund für die Kandidatur von Gerald Grosz genannt: "Weil er richtige, geradlinige Politik macht, weil er aufrichtig, charaktervoll und ehrlich ist - das braucht die Steiermark!" Stets habe Grosz auch in seiner Funktion als BZÖ-Rechnungshofsprecher die Verschwendungssucht von Rot und Schwarz auch in der Steiermark aufgedeckt. "Wer hat den SPÖ-Stiftungsskandal aufgezeigt?", erinnerte Bucher. Mit Gerald Grosz werde das BZÖ in der Steiermark "dafür sorgen, dass die Regierenden einen Denkzettel verpasst bekommen!", so Bucher.

Für Grosz können sich die Wähler entweder wie in der Vergangenheit für fünf Jahre Präpotenz, Machtmissbrauch und Proporz entscheiden, "oder mit Gerald Grosz eine Politik des logischen Hausverstands, der Unbestechlichkeit und eine Politik, die den Mensch im Mittelpunkt hat, wählen." Grosz tritt "gegen die Verluderung der Sitten in der Grazer Burg an, damit die Steirer eine Politik haben, auf die sie stolz sein können."

Fünf Jahre lang haben SPÖ und ÖVP laut Grosz "ihre Phantasie für eigene Pfründe verwendet, aber sie waren phantasielos beim Zuhören und beim Verstehen der Probleme der Menschen." Ihm ist "die Steiermark zu wertvoll, als dass am Höhepunkt der Wirtschaftskrise fünf weitere Jahre lang gestritten wird und Rot und Schwarz den Leuten einmal mehr in die Geldtaschen greifen."

"Das BZÖ ist stark genug, dass es Machtmissbrauch, Korruption und Postenschacher bekämpft, stark genug, um den Griff in die Taschen der Steuerzahler zu verhindern, wo Steirer künftig 800 Euro mehr im Jahr zahlen müssen!" Die Politik habe bei sich selbst zu sparen - "in jedem Haushalt wird die Stiege von oben nach unten gekehrt", so Grosz. Er fordert Sparwillen und eine neue Demut bei der Regierung -auch in der Steiermark. "Neun Regierungsmitglieder, 56 Landtagsabgeordnete, ein Bundesrat, den niemand braucht,
21 Sozialversicherungsanstalten, das ist viel zuviel!", mahnte Grosz.

Politiker sind da, um sich um die Lebensstandards der Menschen zu kümmern, nicht um den eigenen, so Grosz, der etwa AK-Präsident Walter Rotschädl kritisierte, "der seine Sippschaft versorgt, während 40.000 Steirer keinen Arbeitsplatz haben." Auch Voves und Schützenhofer seien nur damit beschäftigt, ihre eigenen Pensionen zu sichern - um das bis zu 14-fache, was ein Steirer nach 45 Arbeitsjahren verdient. "Bevor die Politik die Menschen schröpft, werde ich dafür sorgen, dass die Politik bei sich selbst spart", so Grosz. Denn Ziel müsse sein, die Politik wieder auf die Straße zu bringen und mit Logik das Land zu führen.

"Wir werden die Ungerechtigkeiten beseitigen, es kann nicht sein, dass man im Land fürs Nichtstun von Rot, Schwarz, Blau und Grün Geld bekommt. Ich verlange ein neues Leistungsprinzip, denn der arbeitende Mensch ist immer der Betrogene und Bestohlene, während es sich andere richten", sagte Grosz.

Auch dem steirischen BZÖ-Spitzenkandidaten ist klar, dass es in der Steiermark ein Problem mit der Zuwanderung gibt. "Ich kämpfe gegen kriminelle Asylwerder", so Grosz, der daran erinnerte, dass es 8500 Asylwerber in der Grundversorgung gibt, die 15,4 Mrd. Euro im Jahr kostet und dafür 863 Straftaten begangen wurden. Bevor es aber zu Konflikten kommt, ist es Aufgabe der Politik, die Probleme zu lösen, mahnte Grosz. "Ich hetze nicht die Menschen auf, aber ich werde dafür sorgen, dass in der Steiermark am 26. September Weizen und Spreu bei der Zuwanderung getrennt werden." Integration sei nicht mit Gewalt, sondern mit harten Argumenten zu lösen, so Grosz der auch BZÖ-Menschenrechtssprecher ist. Zuwanderer, die anständig sind, ihrem Beruf nachgehen, Steuer zahlen und sich nichts zu Schulden kommen lassen, seien auch in der Steiermark willkommen - aber nicht die Blutsauger in Sozialsystem.

"Wir werden in der Zukunft die Kraft sein, die das artikuliert, was die Steirer denken, ich nehme mir kein Blatt vor den Mund, sage Rot und Schwarz unverblümt ins Gesicht, dass sie versagt haben", versprach Grosz. Er will den "geraden Weg des Jörg Haider, der so oft am Grazer Hauptplatz gestanden ist, weitergehen - das ist Freundschaft, Loyalität und Treue!"

Harte Kritik übte Grosz an der Verleumdungskampagne gegen das BZÖ und Jörg Haider in den vergangenen Wochen. Einmal hätte Haider angeblich 45 Mio. Euro von Muammar al-Gaddafi erhalten und dann wieder 60 Mio. Euro von Saddam Hussein. "Für wie blöd hält man von Rot und Schwarz die Menschen?" fragte Grosz. Er erinnerte, dass sich Haider um die Interessen der Österreicher 32 Jahre lang gekümmert hat, seine Energie geopfert hat, um das Land von Rot und Schwarz zu befreien. Ich lasse es nicht zu, dass Vernaderer sich ihre dreckigen Schuhe an Jörg Haider abputzen!"

"Ich bin der Überzeugung, dass es im Land der Hoffnungslosigkeit notwendiger denn je ist, dass wir eine Politik der Anständigkeit machen - im Interesse der Vertrauens, das Haider bei den Steirern hatte; weil ich vollenden will, was Jörg Haider begonnen hat", so Grosz. Er erinnerte an die Skandale rund um Rechberger und Zacharias, die sich jetzt mit Schützenhofer wiederholen. "Gegen Schützenhofer aber war Zacharias a Lercherl", erklärte Grosz.

Beim ehemaligen Abgeordneten Faul "meinem speziellen Freund, hat das "Krokodil" zugeschlagen." Mit Faul habe der erste Schritt der politischen Sauberkeit begonnen - "der ist Geschichte", versicherte Grosz.

Am Beginn einer Steuerreform müssten eine Erhöhung der Stiftungssteuer sowie Transaktions- und Börsensteuern stehen. "Es darf nicht sein, dass jene die Zeche blechen, die nichts dafür können. Die, die Schindluder betrieben haben, sollen zahlen, das ist logische Finanzpolitik!", erklärte Grosz.

In der Steiermark tritt Grosz nicht nur an, um Kontrolle in die Politik zu bringen. Denn "Kontrolle ist gut und wichtig, aber es müssen die Lebensbedingungen der Menschen verbessert werden." Dazu sei es auch nötig, in der Verwaltung zu sparen. Trotz der Neuen Mittelschule gibt es etwa noch immer Landes- und Bezirksschulräte. Zudem habe es in den vergangenen fünf Jahren keine nennenswerte Betriebsansiedlung in der Steiermark gegeben. "Wo sollen denn da die Menschen Arbeit finden?", fragte Grosz.

Kritik gab es von Grosz für die geplante Pkw-Maut für Graz. "Da werden die Menschen und die Wirtschaft behindert und müssen für andere zahlen." Statt der Abkassiererei verlangte Grosz eine Förderung für moderne Heizanlagen für Einfamilienhäuser - auch mit erneuerbaren Energien, um die Luftbelastung zu senken.

Dringend nötig ist für Grosz eine rasche Erhöhung des Personalstands bei der Grazer Polizei. An dem schlechten Ergebnis von nur sechs Prozent Aufklärungsquote bei Einbrüchen seien nicht die Beamten schuld, sondern Innenministerin Fekter mit einer völlig falschen Politik. Dies habe dazu geführt, dass sich der Personalstand in zehn Jahren sogar reduziert habe.

Grosz sprach auch eine klare Einladung an die Nichtwähler aus, "die von der Politik enttäuscht sind." "Stärken Sie das BZÖ! Wir wollen in den Landtag, um zu kontrollieren, aufzuräumen und um den Mächtigen auf die Finger zu klopfen."

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