Kärnten: KWF-Kuratorium beschloss acht neue Förderfälle

LR Dobernig: Fördersumme von 3,8 Mio. Euro löst Investitionen von über 42 Mio. Euro aus - 1.169 Arbeitsplätze gesichert, 102 neue geschaffen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Einstimmig wurden in der heutigen Kuratoriumssitzung des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) wichtige Projekte beschlossen. Mit einer Fördersumme von rund 3,8 Millionen. Euro werden Investitionen in Höhe von 42,2 Mio. Euro ausgelöst. Das gab Aufsichtskommissär Finanzreferent LR Harald Dobernig heute, Dienstag, bekannt.

"Ingesamt können wir mit den acht geförderten Projekten 1.169 Arbeitsplätze absichern und 102 neue schaffen. Der Schwerpunkt der heutigen Beschlüsse liegt bei Technologieprojekten, auch ein großes Tourismusprojekt ist dabei. Damit sorgen wir für die weitere Stärkung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Kärnten", so Dobernig. Der Finanzreferent verwies auch darauf, dass das Kärntner Konjunkturpakt, die laufenden Förderprogramme des KWF und das Instrument des Haftungsfonds Wirkung zeigten. Das beweise der überdurchschnittliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Kärnten. "Wir setzen alles daran, dass dieser Aufwärtstrend anhält", so Dobernig.

Unter anderem wird das Projekt LAMSES der Infineon Technologies Austria AG unterstützt. Durch dieses mehrjährige Forschungsvorhaben im Bereich "energieeffiziente Fahrzeuge" können 587 Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung abgesichert werden.

Bei Lantiq A in Villach wird der Standort ausgebaut und in das Labor-Equipment investiert. 91 Arbeitsplätze können abgesichert und 19 weitere geschaffen werden.

Die Lindner Recyclingtech GmbH, als innovativer Produzent von Maschinen im Bereich der Abfallwiederaufbereitung, erweitert ihr Werk in Feistritz. Dadurch werden 110 Arbeitsplätze abgesichert und 13 neue geschaffen.

Die Wild GmbH in Völkermarkt baut ihre mechanische Fertigung im Bereich Mikro- und Nanotechnologie aus. Mit diesem Projekt können 229 Arbeitsplätze abgesichert und sechs neue geschaffen werden. (Schluss)

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