FPK-Scheuch: Kultur Kärntens statt Tsunami und Multikulti

Klagenfurt (OTS) - "Ich halte Valentin Inzko für einen vernünftigen Mann. Seine Multikulti-Träumereien für Kärnten lehne ich allerdings grundsätzlich ab", stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch zu dementsprechenden Wortmeldungen Inzkos fest. "Die Kultur Kärntens zu bewahren und zu stärken, das muss unser Ziel sein. Aber es geht hierzulande auch gar nicht um Multikulti, wie der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen fälschlicherweise meint, sondern um eine einzige Kultur: Nämlich die eines vernünftigen Miteinanders, statt ständiger Zündlereien von slowenischer Seite", so Scheuch.

Auch den Aussagen Inzkos, dass es einen "Tsunami", einen "generellen Klimawandel" und beim 100. Jubiläum der Volksabstimmung ein "neues Kärnten" geben werde, kann Scheuch nichts abgewinnen. "Solange wir Freiheitliche etwas mitzureden haben, wird es in der Kärntner Ortstafelfrage weder Tsunami noch Klimawandel geben - ganz abgesehen davon, dass ich nicht nachvollziehen kann, wieso Inzko diese meteorologischen Katastrophen positiv sieht. Und in 10 Jahren wird es auch kein neues Kärnten geben, sondern dank unserer Bemühungen und Initiativen ein modernes, zukunftsorientiertes Kärnten", erklärt Scheuch. Ebenso fragwürdig ist die Feststellung Inzkos, die Ortstafeln seien Teil von Kärntens Identität. "Der Glockner, die Drau, die Täler, Seen und Berge, die Gemütlichkeit, der Gesang und unsere Heimatliebe, das ist für mich Kärnten, aber sicher nicht ein paar Verkehrsschilder!"

Der neue Obmann des Rates der Kärntner Slowenen müsse aufpassen, dass er sich nicht von politischer Seite vereinnahmen lasse und dadurch die Chance auf eine Lösung der Ortstafelfrage verbaue. Manche seiner Wortmeldungen würden dies aber leider befürchten lassen, so Scheuch. "Seinen Angriff auf den verstorbenen Landeshauptmann Haider kann sich Inzko überhaupt sparen. Denn sogar die EU-Weisen haben vor Jahren schon festgestellt, dass Kärntens Volksgruppenpolitik beispielgebend ist. Keine Spur also vom Vorwurf, Jörg Haider habe auf Feindbilder gesetzt. Jörg Haider ist immer auf die Leute zugegangen. Wer in Kärnten unterwegs ist, weiß und hört das immer wieder", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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