Jank fordert ORF-Ansiedelung in St. Marx

"Mediaquarter St. Marx braucht einen Leitbetrieb" - "Alle Anstrengungen unternehmen, damit das passiert"

Wien (OTS) - Wien, 21. September 2010 - "Für die künftige Entwicklung des Mediaquarter St. Marx ist es notwendig, dass ein großer Leitbetrieb angesiedelt wird - und das kann nur der ORF sein", sagte Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank heute im Rahmen der Eröffnung der Österreichischen Medientag in Wien. Als Beispiel für die Notwendigkeit nannte sie die erfolgreiche Entwicklung des Medienstandortes Köln, dessen positive Dynamik von der Ansiedlung mehrerer großer TV-Sender ausgegangen ist. "Es sind daher alle Anstrengungen zu unternehmen, damit das passiert", so Jank.****

Die Ansiedlung des ORF in St. Marx würde auch helfen, die hochwertigen technischen Voraussetzungen zu schaffen, die vor allem kleinere Produktionsbetriebe für eine qualitätsvolle Arbeit brauchen und diese aus eigener Kraft nur schwer alleine finanzieren können. Jank betonte auch die wichtige Rolle des ORF als öffentlicher Auftraggeber, die nicht zurückgenommen werden dürfe. Die Politik habe hierfür die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, so Jank. Zudem müsse neben der räumlichen Nähe in einem Mediaquarter auch an der geistigen Nähe zwischen Entwicklern und Umsetzern gearbeitet werden.

Ganz generell sieht Jank die Wiener Medienbranche in einer dynamischen Entwicklung begriffen. Von den rund 2.000 Wiener Medienunternehmen mit rund 50.000 Beschäftigten sei die Hälfte in den letzten 10 Jahren gegründet worden. Zudem gäbe es auch eine rasante Entwicklung in der Medienkonsumation, die neue unternehmerische Möglichkeiten zulässt und notwendig macht, so Jank.

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