LR Martinz: Nächtigungszahlen von heute sind das Ergebnis der Tourismuspolitik von Gestern

Kärntens Tourismus auf neuem Weg: Ohne Politik im operativen Geschäft. Erstmals Marktforschung mit Zielgruppenorientierung und gemeinsam mit den Regionen und Unternehmern

Klagenfurt (OTS) - "Wer glaubt, dass das Festhalten an einem alten Slogan reicht, um Betten zu füllen, hat von Tourismus keine Ahnung. Kärnten befindet sich auf Grund der verfehlten Tourismuspolitik der letzten Jahre auf Talfahrt. Ich bin da, um das zu stoppen und habe gemeinsam mit der Kärnten Werbung, den Regionen und den Unternehmern einen Paradigmenwechsel im Tourismus eingeleitet", hält LR Josef Martinz heute fest. Übrigens der erste Tourismusreferent des Landes, der auch Touristiker ist.

Die Kärnten Werbung habe in den letzten Jahren unter Einfluss von FPÖ- bzw. BZÖ-Tourismusreferenten ihre Kernaufgaben, Kärnten am Markt zu positionieren, verlassen und sei zur Polit-Marketingplattform geworden. Kärntens Tourismus müsse sich jedoch weiterentwickeln und könne nicht stehen bleiben.

"Wir haben die Kärnten Werbung gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer auf ihren Weg zurückgeführt, wir haben sie den Regionen und Unternehmern zurückgegeben. Es gibt keine Politik mehr im operativen Geschäft. Die Kärnten Werbung konzentriert sich auf den Markt und nicht auf den Referenten", so Martinz weiter.

In den letzten Jahren hätten es die Tourismusreferenten weiters verabsäumt, Strategien für Kärnten vorzugeben und habe die Kärnten Werbung auf jegliche Marktforschung verzichtet. "In den letzten 20 Jahren hat es keine Analyse der für Kärnten wichtigen Zielgruppen gegeben. Das müssen wir heute alles nachholen, denn es brennt in Kärntens Tourismus der Hut. Wenn wir nichts tun, wird sich die Spirale weiter nach unten bewegen", weist Martinz hin.

Erstmals wurde ein Prozess eingeleitet, der mit der Basis, mit Unternehmern und den Regionen abgestimmt wird und in dem Kärntens Tourismuszukunft erarbeitet.

Zur klaren Definition der für Kärnten wichtigen Zielgruppe gehören auch die Marketingaktivitäten. "Und wenn wir eine Zielgruppe ansprechen wollen, müssen wir uns auch überlegen wie. Da gehört eben ein Relaunch, der auch einen Slogan betrifft, dazu. Wir haben Mut zur Veränderung und vor allem zur Verbesserung", sagt Martinz.

Es sei gelungen, dass Regionen und Unternehmer an einem Strang ziehen. "Vielleicht wird der politische Mitbewerber auch noch einsichtig, dass Starrsinn und Hickhack nicht die Lösung für Kärntens Tourismus sind", so Martinz.

Es werde nicht leicht und was jahrelang versäumt wurde, werde sich auch nicht in wenigen Monaten ändern können. "Aber wir sind diese Herausforderung angegangen und haben das Ziel, Wertschöpfung und Nächtigungen im Land auf Vordermann zu bringen", erklärt Martinz. (Schluss)

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