FSG-Teiber: An höherer Vermögensbesteuerung führt kein Weg vorbei

Höhere Mindesteinkommen wichtiger Beitrag für mehr Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

Wien (OTS/FSG) - "An einer stärkeren Besteuerung von Vermögenswerten führt kein Weg vorbei, wollen wir in Österreich wirtschaftliche Dynamik und sozialen Fortschritt sicherstellen. Gerade eine große Gemeinde wie Wien ist auf zusätzliche Einnahmen angewiesen, um die wichtigen kommunalen Aufgaben etwa im Sozial- und Bildungsbereich zu sichern. Jede weitere Belastung des Faktors Arbeit oder des Konsums würde aber gerade jetzt die wirtschaftliche Erholung gefährden, während eine Belastung großer Vermögen keine negativen Auswirkungen hätte", erklärte die stv. Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Wien (FSG Wien) und SPÖ-Kandidatin zur Wiener Gemeinderatswahl, Barbara Teiber, vor dem heutigen FSG Wien Wahlkampfauftakt.

Auch die kommenden Kollektivvertragsrunden sind unter dem Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit zu sehen. " Jeder zusätzliche Prozentpunkt mehr für Handelsangestellte nützt der Gesellschaft mehr als die privilegierte Behandlung von Spitzenmanagern und Vermögensbesitzern. Alle, die es mit der Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ernst meinen, müssen die Forderung nach Anhebung der Mindestlöhne- und Gehälter auf 1.300 Euro unterstützen. Anstatt auf Kosten der Ärmsten in der Gesellschaft die Mindestnormen bei den Einkommen weiter unter Druck zu bringen, brauchen die Beschäftigten Unterstützung bei der Durchsetzung besserer Mindestnormen", richtete Teiber ihre Kritik in Richtung Wiener ÖVP.

"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Wien erkennen sehr genau, wer ernsthaft ihre Interessen vertritt oder wer nur durch billige Wahlkampfpolemik auf Kosten von Minderheiten punkten will. Das gilt für die Sicherung akzeptabler Einkommen genauso wie für den Schutz des freien Sonntags im Handel. Die SPÖ steht dabei voll auf der Seite der AbeitnehmerInnen", so Teiber abschließend.

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