FSG vida-Bacher-Lagler: Wiener Weiterbildungstausender fördert ArbeitnehmerInnen

Jugendlichen kommt Ausbildungsgarantie zugute - erfolgreiche Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt erhöht Erwerbsquote

Wien (OTS/FSG) - "Die Stadt Wien hat sich frühzeitig und mit einem umfassenden Konjunkturpaket gegen die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gestemmt", stellt der FSG vida-Kandidat für die Wiener Landtagswahl, Norbert Bacher-Lagler heute, Dienstag, anlässlich des Wahlauftakts der FSG-Wien fest. Im Juli 2010 sei die Arbeitslosigkeit in Wien um 2,4 Prozent gesunken. Aber gerade bei der Überwindung einer wirtschaftlichen Krisensituation, würden sich viele ArbeitnehmerInnen noch um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes bzw. über neue betriebliche Anforderungen im Job Sorgen machen. "Deshalb hat die Stadt Wien mit dem Weiterbildungstausender 3 Millionen Euro für die ArbeitnehmerInnen zur Verfügung gestellt, damit sie ihre beruflichen Chancen besser nützen können", unterstreicht der Wiener SPÖ-Landtagsabgeordnete. ++++

Der Weiterbildungstausender des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) biete Wiener Beschäftigten, die noch heuer eine berufsbezogene Aus- oder Weiterbildung beginnen, die Möglichkeit, die Hälfte ihrer Kurskosten (bis maximal tausend Euro) vom waff zurückzuerhalten. "Der Weiterbildungstausender kann auch zusätzlich zum AK-Bildungsbonus eingelöst werden. Wir möchten die Wiener Beschäftigten auf diese Weise ermutigen, ihre Chancen durch Aus- und Weiterbildung spürbar zu verbessern", betont Bacher-Lagler.

100 Millionen Euro wenden die Stadt Wien und das Wiener AMS für die Ausbildungsgarantie der Wiener Jugend auf: "Die Wiener Ausbildungsgarantie ist eine wirksame Maßnahme, die Jugendlichen einen Lehr- oder Ausbildungsplatz bzw. Unterstützung beim Schritt von der Schule in den Beruf ermöglicht", sagt Bacher-Lagler weiter. Das Risiko, arbeitslos zu werden, sei für gering qualifizierte Personen höher. Mehr als die Hälfte der Jobsuchenden habe als höchsten Abschluss die Pflichtschule vorzuweisen. "Unser Ziel ist es, möglichst vielen Jugendlichen in Wien eine darüber hinausreichende Ausbildung zu ermöglichen", bekräftigt der Landtagsabgeordnete - und die Wiener Ausbildungsgarantie wirke auch: "Trotz Wirtschaftskrise ist im Jahresvergleich die Jugendarbeitslosigkeit und die Zahl der Lehrstellensuchenden mit 20 Prozent Minus deutlich zurückgegangen."

Die Erwerbsquote der Frauen in Wien sei die höchste Österreichs und liege auf dem Niveau jener der Männer, so Bacher-Lagler:"Ein wichtiges Instrument auf dem Weg zur Verkleinerung der Einkommensschere werden auch in Zukunft die Fördermaßnahmen von AMS und waff sein. Sie helfen den Frauen bei beruflichen Qualifizierungen, Veränderungen, Unterbrechungen bzw. beim Wiedereinstieg." Auch wenn sich der Arbeitsmarkt grundlegend verändert hat, werde in Wien niemand zurückgelassen. Auch im Rahmen der bedarfsorientierten Mindestsicherung biete die Wiener Arbeitsmarktpolitik Hilfe beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben an, ergänzt der Gewerkschafter.

"Der Interessenausgleich von ArbeitnehmerInnen und Wirtschaft hat sich in Wien bewährt", stellt Bacher-Lagler weiter fest. Der Dialog zwischen den Interessenvertretungen beider Seiten sei deshalb auch in Zukunft unverzichtbar: "Die Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen ist ein Teil unserer Demokratie. Heute endet die Demokratie immer öfter vor den Werkstoren. Demokratie in der Wirtschaft und Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen tragen aber zum inneren und sozialen Frieden eines Landes oder einer Großstadt bei", bekräftigt der Gewerkschafter und Kandidat der FSG vida.

FSG, 21. September 2010

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