Kadenbach: Europaweite Koordinierung bei Katastrophenmanagement unerlässlich

Ausgleich für wirtschaftlich schwache Regionen schaffen

Wien (OTS/SK) - "Eine nationale und internationale Koordinierung
von Präventionsmaßnahmen und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Katastrophenmanagements sind unerlässlich", so die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Dienstag nach der Abstimmung des Entschließungsantrags zu Verhütung von Naturkatastrophen und von Menschen verursachter Katastrophen, der mit einer großen Mehrheit im Europäischen Parlament angenommen wurde. Kadenbach verweist darauf, dass vor allem in Regionen mit einer geringen Wirtschaftskraft die Menschen von den Auswirkungen von Katastrophen besonders betroffen sind. "Mit Hilfe eines Gemeinschaftskonzeptes der Europäischen Union kann dem vorgebeugt werden und jenen Regionen Europas mit schwächerer wirtschaftlicher Leistung bei der Implementierung effektiver Präventionsmaßnahmen geholfen werden", unterstreicht die Europaparlamentarierin. ****

Sie verweist darauf, dass das Ausmaß von Katastrophen von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird. Die intensive Nutzung der Böden, ein starkes städtisches Wachstum, Wüstenbildungen und die Zunahme von Wetterextremen würden die Staaten der EU anfälliger für Katastrophen machen. "In diesem Zusammenhang ist die Schaffung eines geeigneten Finanzrahmens auf EU-Ebene notwendig, durch den die bestehenden Instrumente in den Bereichen der Kohäsionspolitik, Regionalpolitik und der Politik zur ländlichen Entwicklung verstärkt und miteinander verbunden werden können", bemerkt Kadenbach, die Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist. Darüber hinaus müsse die Forschung auf dem Gebiet der Katastrophenprävention europaweit vorangetrieben und die Frühwarnsysteme in den Mitgliedstaaten verbessert und zusammengeführt werden. (Schluss) sc/mp

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