Cortolezis-Schlager unterstützt Elternvertreter gegen den unkontrollierten Wildwuchs von Containerklassen in Wien

Heute Petitionsübergabe an die ÖVP-Abgeordnete: Unsere Kinder brauchen in der Schule Platz und Bewegungsfreiheit

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Schluss mit dem unkontrollierten Containerschulwildwuchs in Wien. Unsere Kinder brauchen moderne Schulgebäude statt Container-Notlösungen. Kinder können auf Dauer in diesen beengten "Notunterkünften" nicht optimal lernen. Deshalb unterstütze ich die Elterninitiative, sagte heute, Dienstag, die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager zur Übergabe der Petition "Stopp dem Container-Wildwuchs an APS Schulstandorten - Für die Einführung eines Container-Verträglichkeits-Verfahrens". Die Petition wurde heute von der Elternvertreterin und Mitglied des Wiener Stadtschulrates Elisabeth Kohl an die Wiener Abgeordnete Cortolezis-Schlager, auch Mitglied im Unterrichts- und im Petitionsausschuss des Nationalrats, übergeben. ****

"Die Wiener SPÖ ist seit Jahrzehnten säumig, endlich einen echten Schulentwicklungsplan für Wien zu erarbeiten. Das muss sich rasch ändern. Container unterliegen keiner Bauordnung und sind Ausdruck der Planlosigkeit der Wiener SPÖ. Statt den Kindern einen modernen Schulraum zu bauen, kassiert die SPÖ die Budgetmittel für die Schulerhaltung aus dem Finanzausgleich und baut billige Notquartiere, die bis zu 40 Jahre stehen", so Cortolezis-Schlager.

"Immer mehr Eltern protestieren gegen diese Platzknappheit in den Schulen. Jahrelang wurden durch Elternvertreter Anträge und Anfragen in den Bezirksparlamenten eingebracht und auf die immer größer werdende Raumnot aufmerksam gemacht. Bisher ist nichts geschehen. Ganz im Gegenteil, immer mehr Containerschulen werden als Notlösung gebaut.", sagt die Elternvertreterin und Mitglied des Wiener Stadtschulrates Elisabeth Kohl über die Beweggründe zum Start der Petition.

"Im Jahr 2008 wurden 1,2 Millionen Euro in Containerklassen investiert. 2009/2010 wurden weitere 12,5 Millionen Euro nur für Containerklassen in Wien ausgegeben. Derzeit lernen an 48 Schulstandorten in 224 Klassen rund 5.600 Schülerinnen und Schüler zum Teil unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen in Containern. So darf es nicht weitergehen.", so die ÖVP-Abgeordnete. "Dass diese auch noch von SPÖ-Stadtrat Christian Oxonitsch zynischerweise als Pavillons bezeichnet werden, zeigt, wie weltfremd die Wiener Stadtregierung ist." Abschließend weist Cortolezis-Schlager darauf hin, dass jedem Freilandhuhn mit acht Quadratmetern gesetzmäßig viermal mehr Platz zur Verfügung steht als SchülerInnen in den Wiener Pflichtschulen zum Lernen.
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