Molterer kritisiert SPÖ-Wittmanns Besuch in Nordkorea

ÖVP-Verfassungssprecher: Was sucht ein österreichischer SPÖ-Abgeordneter und Verfassungssprecher in einem totalitären System?

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "SPÖ-Verfassungssprecher Peter Wittmann sollte - so wie fast alle westlichen Politiker - die politischen Hände von Nordkorea lassen. Die dortige Staatsführung ist undurchsichtig, undemokratisch, diktatorisch, repressiv. Die Bevölkerung muss leiden, dass die Nomenklatur an der Macht bleibt. Eine Unterstützung dieser Nomenklatur kann kein Ziel eines Repräsentanten Österreich sein, in welcher Form auch immer - auch nicht als Privatreisender. Aufgrund der totalitären Natur des politischen Systems, in dem jegliche freie Meinungsäußerung unterbunden wird und eine ungehinderte Berichterstattung nicht möglich ist, üben sich alle westlichen Staaten in kritischer Zurückhaltung. Warum weiß das Peter Wittmann nicht, sondern trifft sich dort sogar noch mit hochrangigen Offiziellen?" Mit dieser Feststellung kritisierte ÖVP-Verfassungssprecher Abg. Mag. Wilhelm Molterer heute, Dienstag, den offiziellen Besuch des SPÖ-Verfassungssprechers in Nordkorea. ****

Wittmann habe den Parteitag der Staatsführung besuchen wollen, der allerdings aus undurchsichtigen Gründen abgesagt wurde. "Trotzdem ist Wittmann geblieben und hält offizielle Besuche und Gespräche ab. Für mich völlig unverständlich und inakzeptabel", sagte Molterer abschließend.
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