Razborcan: Bahnindustrie übt Kritik an VP-Zusperrorgie der NÖ Regionalbahnen

VPNÖ hat Bevölkerung ganz klar hinters Licht geführt

St. Pölten, (OTS/SPI) - Unterstützung erhält die SPÖ Niederösterreich derzeit bei ihrer Kritik an der VP-Zusperrorgie der NÖ Regional- und Nebenbahnlinien von Seiten der Bahnindustrie. "Der Verband der Bahnindustrie sieht in der Einstellung und dem geplanten Abtragen von bestehenden Regionalbahnstrecken ein unverantwortliches Vernichten von Infrastruktur", berichtet der SPNÖ-Verkehrssprecher, LAbg. Gerhard Razborcan. Gleichfalls zeigt die Bahnindustrie kein Verständnis für den künstlich herbeigeführten Termindruck bei der Interessentensuche für die Übernahme und den Betrieb der Strecken. So wäre "ohne Vorliegen von langfristigen Entwicklungsszenarien" eine dauerhafte Entscheidung "äußerst problematisch".

Für den SPNÖ-Verkehrssprecher ein untrügliches Zeichen dafür, dass die massiven Verschlechterungen im Bahn-Nahverkehr, die Rücknahme der Kilometerleistungen und somit auch der Wegfall vieler Zugsverbindungen nicht bloß von Heuras & Co. bestellt wurden, sondern auch mit aller Gewalt aus politischem Kalkül heraus durchgezogen werden sollen. "Unvergessen bleibt wohl das Zitat von LR Heuras, wonach man 'die Bahnen ja nicht übernommen hat, um sie zu sperren'. Wenige Monate danach sieht die Sache ganz anders aus. Noch ist es aber nicht zu spät, so manche Bahn kann noch gerettet werden. Die Finanzmittel dazu sind da, bekommt doch das Land auch 95 Millionen Euro von Bund und ÖBB für die übernommenen Bahnen. Zusperren ist keine Lösung, zusperren ist das Armutszeugnis der NÖ Verkehrspolitik unter VPNÖ-Verantwortung", so Razborcan.

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