Darabos: Neu Sicherheitsstrategie für Österreich bis Ende des Jahres

Verteidigungsminister für offene Diskussion über Zukunft des Bundesheeres

Wien (OTS/SK) - Mit den Worten "Ich bin davon überzeugt, dass die allgemeine Wehrpflicht sicherheitspolitisch, finanziell und gesellschaftspolitisch derzeit das beste System ist", bekannte sich Verteidigungsminister Norbert Darabos am Dienstag vor dem Ministerrat klar zur Wehrpflicht. Das Mischsystem aus Grundwehrdienern, Miliz-und Berufssoldaten halte er für zeitgemäß, so Darabos. Er wolle eine offene Diskussion über die Zukunft des Österreichischen Bundesheeres führen, betonte der Verteidigungsminister, er werde seine Argumenten in die Diskussion einbringen "Am Ende des Tages muss es eine gemeinsame Strategie von Verteidigungs- und Außenministerium geben." Eine neue Sicherheitsstrategie könne bis Jahreswechsel stehen, gibt sich Darabos zuversichtlich. ****

Auch das Parlament und die Oppositionsparteien sollen entsprechend eingebunden werden. Man müsse einen breitestmöglichen sicherheitspolitischen Konsens finden, so Darabos, der daran erinnerte, dass die derzeitige Sicherheitsdoktrin gegen die Stimmen der SPÖ beschlossen wurde. Der Verteidigungsminister verwies auch auf die zahlreichen Reformen, die während seiner Amtszeit bereits umgesetzt wurden. So wurden Ressourcen von der Verwaltung zur Truppe umgeschichtet und das Ministerium von 1.200 auf rund 940 Dienstposten verschlankt. Die Empfehlungen der Bundesheerreformkommission wurden zu einem überwiegenden Teil bereits umgesetzt oder befänden sich derzeit in Umsetzung. (Schluss) sa

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