ÖAMTC-Ambulanzjet holte verletzten Wiener nach Badeunfall aus der Türkei zurück

Club warnt vor Sprüngen in seichte oder unbekannte Gewässer

Wien (OTS) - Der ÖAMTC schickte seinen Ambulanzjet in die Türkei, um einen Wiener nach Österreich zu fliegen. Der junge Mann hatte sich bei einem Badeunfall einen Halswirbelbruch zugezogen. Das kleine Krankenhaus in der Türkei, in das er eingeliefert wurde, war für die Behandlung nicht ausreichend ausgerüstet. Die dringend benötigte Magnetresonanz-Tomographie konnte nicht durchgeführt werden, weil das Gerät defekt war. "Damit gab es nur zwei Möglichkeiten: den jungen Mann in eine größere Klinik in der Türkei zu verlegen oder gleich nach Österreich zu fliegen", sagt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Der vor Ort eingeschaltete ÖAMTC-Vertrauensarzt entschied nach einer Untersuchung des Patienten, dass dieser sofort per Ambulanzjet nach Österreich gebracht werden sollte. Der Mann wurde ins Meidlinger Unfallkrankenhaus gebracht, wo die weitere Behandlung erfolgt.

Zu dem verhängnisvollen Unfall war es bei einem Badeurlaub in der Türkei gekommen. Gemeinsam mit seiner Verlobten wollte der Wiener noch den Sommer genießen und Spaß haben. Übermütig tauchten die beiden kopfüber in die Wellen. Als die junge Frau nach einem Sprung hinter sich blickte, sah sie ihren Verlobten auf dem Wasser treiben. Sie zog ihn an Land, die Rettung wurde alarmiert und der junge Mann vorerst in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. "Dort wurde ein Bruch des sechsten Halswirbels diagnostiziert. Der Patient zeigte Lähmungserscheinungen ab der Hüfte", berichtet der Leiter der ÖAMTC-Schutzbriefnothilfe.

Immer wieder fliegt der ÖAMTC Menschen nach Österreich zurück, die sich bei einem Sprung in zu seichtes oder unbekanntes Wasser verletzt haben. Typische Verletzungen bei Kopfsprüngen sind Schädel-Hirn-Traumata, Schädel- oder Wirbelbrüche. Der ÖAMTC-Experte appelliert in diesem Zusammenhang zu mehr Vorsicht und Vernunft. "Alle Unfälle kann man leider nicht ausschließen. Man sollte sein Schicksal aber nicht herausfordern", sagt Tagunoff abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001