Kopf kritisiert AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die deutsche Bundesregierung hat bekanntlich beschlossen, die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke über den bereits vor Jahren beschlossenen Schließungszeitpunkt hinaus um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern. Im Rahmen eines bilateralen Treffens von ÖVP-Parlamentariern mit dem geschäftsführenden Vorstand der CDU-/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag war auch dieses Thema Gesprächsgegenstand zwischen den Schwesterfraktionen. ÖVP-Klubobmann Karlheinz stellte dabei unmissverständlich fest, dass dieser Beschluss für Österreich falsch sei. "Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die Energiepolitik in der autonomen Kompetenz der Nationalstaaten liegt. Das führt dazu, dass in vielen europäischen Ländern sogar Neubauten von Atomkraftwerken in Planung sind. Im Lichte dieser Entwicklung ist es zumindest positiv, dass es in Deutschland - wenn auch später - beim Ausstieg bleibt und die Kernenergiebranche für die Finanzierung des Umstiegs auf erneuerbare Energieträger in Milliardenhöhe zur Kasse gebeten wird."****

Österreich sei im Kampf gegen die Kernenergie in Europa leider ziemlich allein auf weiter Flur, sagte Kopf. Trotzdem werde man nicht müde werden beim Versuch, die anderen europäischen Länder davon zu überzeugen, dass die Kernenergie keine nachhaltige Form der Energiegewinnung sei, so Kopf abschließend.
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