BZÖ-Petzner möchte vor Hypo-U-Ausschuss aussagen

Komme meiner demokratischen Pflicht als Staatsbürger nach

Klagenfurt (OTS) - Zu heutigen Medienberichten, wonach der
ehemalige Pressesprecher des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider und nunmehrige geschäftsführende Bündnisobmann des BZÖ Kärnten, NRAbg. Stefan Petzner, vor dem Kärntner U-Ausschuss zur Hypo-Alpe-Adria aussagen soll, erklärt dieser: "Ich komme meiner demokratischen Pflicht als Staatsbürger nach und bin gerne bereit, vor dem U-Ausschuss auszusagen. Es ist mir ein Anliegen, vor den Abgeordneten des Kärntner Landtages klarzulegen, dass nicht die Kärntner die Täter sind, sondern Opfer von bayrischen Managern und CSU-Politikern."

Petzner weiter: "Ich möchte offen legen, dass es unter der Ägide der Bayern zu einer unverantwortlichen Verdoppelung des Kreditvolumens, milliardenschweren Abschreibungen und Wertberichtigungen, ungerechtfertigten Millionen-Abfertigungen sowie explodierenden Beratungskosten und einer massiven Kapitalflucht in Milliardenhöhe gekommen ist." Zudem habe Führungslosigkeit, Entscheidungsunfähigkeit und personelles Missmanagement geherrscht und nicht zuletzt hätten staatliche Aufsicht und Kontrolle gänzlich versagt. Petzner: "Wenn in eineinhalb Jahren dreimal der Vorstand ausgetauscht wird, sagt das alles."

Weiters möchte der geschäftsführende Kärntner Bündnisobmann seine geforderte Schadenersatzklage gegen die Bayern LB thematisieren "Wir Kärntner sind nicht die Täter, sondern Opfer von deutschen Managern und CSU-Politikern."

Zusammenfassend betont Petzner, dass durch seine Aussage klar werden solle, dass die Ursachen für die Pleite der Hypo klar und eindeutig bei der Bayern LB zu suchen ist: "Die Bayern waren seit 2007 Mehrheitseigentümer und für die Bank und deren Entwicklung hauptverantwortlich. Die wahren Schuldigen und echten Verantwortlichen sitzen in München und sind Parteifreunde von Finanzminister Pröll. Warum die nicht zur Verantwortung gezogen werden und seitens der österreichischen Behörden nicht in diese Richtung ermittelt wird, ist schleierhaft. Ich jedenfalls werde meinen Beitrag zur Aufklärung leisten. Zudem werde ich das parteipolitische Vorgehen der Justiz anprangen."

Petzner: "In Kärnten wird verhaftet, in Niederösterreich werden die Ermittlungen auf Weisung von oben gestoppt. In Kärnten ermitteln fünf Staatsanwälte, eine SOKO und eine CSI, in Niederösterreich ermittelt derzeit niemand. Das hat mit unabhängiger Justiz nichts mehr zu tun. Das sind italienisch-russische Verhältnisse, wo der eine Pröll als Berlusconi agiert und Ermittlungen der Justiz behindert und der andere als Putin alles und jeden aus dem Weg räumt, was gefährlich für ihn werden könnte."

Der geschäftsführende Kärntner Bündnisobmann kritisiert, dass sonst niemand seine Stimme erhebe, die Kärntner Landesregierung vom Landeshauptmann abwärts unwillens und unfähig sei, die Kärntner Heimat zu verteidigen um dadurch zu verhindern, dass die Kärntner kriminalisiert und an den Pranger gestellt würden und dass die Landesverantwortlichen zu feige seien, die wahren Schuldigen und Verantwortlichen beim Namen zu nennen. "Ich warte schon darauf, dass ich auch von der FPK offiziell geladen werde - möglichst rasch!", wünscht sich Petzner.

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