scoopcamp 2010: Das nächste große "Ding": Daten-Journalismus!

Hamburg (ots) - Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs - Auf dem zweiten scoopcamp am 29. September geht es um den Einfluss von Daten auf die Berichterstattung. Diskutiert wird mit internationalen und nationalen Experten. Noch sind wenige Resttickets für die Veranstaltung verfügbar. Wie aus Zahlen und Fakten Geschichten entstehen: Daten-Journalismus ist derzeit eines der Hype-Themen in der Medienwelt. Ein international viel beachtetes Beispiel für die Entstehung komplexer Berichterstattung aus dem Zusammenfassen von Datensammlungen bietet die Plattform Wikileaks. Gemeinsam mit dem "Guardian", dem "Spiegel" und der "New York Times" veröffentlichten die Wikileaks-Macher im Juli 2010 erstmals Geheimdokumente zum Afghanistan-Krieg. Aron Pilhofer, Interactive Journalist bei der New York Times, berichtet am 29. September 2010 in seiner Keynote auf dem scoopcamp u.a. über seine Erfahrungen mit diesem Projekt. Meinolf Ellers, Geschäftsführer der dpa-infocom: "Eine Recherche in Datensätzen für statistische Aufbereitungen ist nicht neu. Allerdings können wir heute mit Hilfe des Internets und der neuesten Technologien viel besser durch eine effiziente Verknüpfung und redaktionelle Aufbereitung aus einer Zahlen- und Datenflut informative Mehrwerte schaffen." Neben Pilhofer diskutieren bei der Neuauflage des scoopcamps in der Hamburger BallinStadt erneut zahlreiche Pioniere der Social-Media-Szene und der Verlagswelt über die aktuellen Trends für Online-Journalisten. Als zweiter Keynote-Speaker zieht Oliver Reichenstein, CEO der Agentur Information Architects und Vorreiter in Sachen iPad-Applikationen für Medienhäuser, eine erste Bilanz der neuen Möglichkeiten für Verlage. In den darauffolgenden Workshops geht es u.a. um diese Themen: - Journalismus und Social Media: Die neue Nähe zwischen Lesern und Redaktion - Lokaljournalismus und OpenData - Storytelling retweeted: von iPads und Blumenkübel Veranstaltet von der Initiative Hamburg@work und der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH verbindet das scoopcamp die inhaltliche Kompetenz der Journalisten mit Multimedia-Expertise. "Mit dem scoopcamp möchten wir die Stärke des klassischen Medienstandorts Hamburg in das digitale Zeitalter übertragen. Ich bin gespannt auf den kreativen Dialog zwischen den Medienmachern und der Web 2.0.-Szene", freut sich Uwe Jens Neumann, Vorsitzender Hamburg@work e.V. auf den Event. Eine weitere gute Gelegenheit zum Austausch bietet sich am 30. September im Betahaus beim kostenfreien scoopcamp-Hackathon im Schanzenviertel. Wer schon immer in die kreative Welt der Hacker und Entwickler eintauchen wollte, kann hier den Experten über die Schulter blicken. Daten & Fakten zum scoopcamp 2010: Datum: 29. September 2010 Ort: BallinStadt, Das Auswanderermuseum, Hamburg Anmeldung: erforderlich über www.scoopcamp.de Kosten (zzgl. MwSt.): 119,- Euro - Normalpreis 69,- Euro - Hamburg@work Mitglieder 59,- Euro

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