Autofreier Tag: Mit Vollpreis-Fahrschein ganztags durch Wien

22.9.: Vollpreisticket um 1,8 Euro gilt ganzen Tag, immer mehr fahren Öffis

Wien (OTS) - Am 22. September ist im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche auch in Wien "Autofreier Tag". Dann heißt es wieder Vorrang für Fußgeher, Radfahrer und natürlich den Öffentlichen Verkehr. Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen.

Einen zusätzlichen Anreiz gibt es, das Auto am Autofreien Tag in der Garage stehen zu lassen. Wer am 22. September ein Einzelticket (nur gültig beim Kauf eines Vollpreistickets um 1,80 Euro) für die Wiener Linien löst, kann damit den ganzen Tag durch Wien fahren.

Aber U-Bahn, Bus und Bim haben in Wien nicht nur am "Autofreien Tag" Vorrang. Laut Modal Split werden in Wien 35 Prozent aller Wege mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Das ist europaweit ein Spitzenwert. Das Auto kommt im Vergleich dazu nur auf 32 %. Zu Fuß werden 27 Prozent aller Wege in Wien zurückgelegt. Noch vor zehn Jahren lag das Auto in dieser Statistik deutlich voran. Eine aktuelle Studie des VCÖ belegt, dass in Wien bereits 68 Prozent aller Wege mit den Öffis, per Rad oder zu Fuß zurückgelegt werden und das Auto immer mehr in den Hintergrund rückt. Wien nimmt hier österreichweit eine Vorreiterrolle ein.

Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Wien geht weiter

Der konsequente Ausbau des Öffentlichen Verkehrsnetzes in Wien hat wesentlich zu diesem Wandel beigetragen. Die Linie U2 ist das beste Beispiel dafür. Im Mai 2008 wurde der neue Teilabschnitt vom Schottenring zum Stadion eröffnet. Am 2. Oktober folgt die nächste Verlängerung über 5,3 Kilometer zur Aspernstraße in die Donaustadt. Dann wird das Wiener U-Bahn-Netz auf 101 Stationen und eine Streckenlänge von 75 Kilometer anwachsen. "Die Wiener Linien ermöglichen die schnellsten, sichersten und auch umweltschonendsten Wege quer durch die Stadt. Wir bauen das Angebot laufend aus, um die Öffis noch mehr Menschen schmackhaft zu machen. Die Verlängerung der U2 ist das beste Beispiel dafür", so Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Bereits 2013 wird die U2 bis zur Seestadt aspern verlängert und dann insgesamt 17 Kilometer lang sein. Bis 2019 werden die Linien U1 und U2 weiter verlängert. Damit ist auch in Zukunft sichergestellt, dass bestehende und neue Wohn- und Arbeitsgebiete in der Stadt optimal mit der U-Bahn erschlossen sind. Dass ein entsprechendes Angebot an Öffentlichen Verkehrsmitteln von der Bevölkerung angenommen wird, zeigen auch die Zahlen der Wiener Linien. Diese verzeichneten 2009 rund 812 Millionen Fahrten - mehr als je zuvor.

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