ARBÖ: Frischluft-Ticket statt Umweltzone

Keine halben Sachen

Graz (OTS) - Positive Anreize sind besser als unfaire Verbote,
meint der Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark, Hans Marcher. "Das Frischluft-Ticket in Graz ist aus Sicht der Autofahrer und Autofahrerinnen zu begrüßen. Schließlich müssen Autofahrer, die zeitweise auf Öffis umsteigen, trotzdem die Fixkosten fürs Auto berappen, wie die motorbezogene Versicherungssteuer und die KfZ-Versicherung."

"Erfolgversprechend ist, dass dieser finanzielle Anreiz zum Umsteigen während der kalten Jahreszeit gesetzt wird, wo die Feinstaubbelastung immer am höchsten ist", fügt Marcher hinzu. Der Beschluss des Frischluft-Tickets allein ist aber nur die halbe Miete. "Jetzt muss das Land Steiermark und Graz endlich ein Gesamtkonzept vorlegen und klipp und klar sagen, dass man auf die angedrohte Umweltzone in Graz verzichtet", fordert Marcher. Der ARBÖ bietet sich an, an der Erstellung eines Gesamtkonzeptes mitzuwirken.

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