LR Dobernig: Wichtige Weichenstellungen im Theaterausschuss

Expertenkommission für Intendantensuche beschlossen - Budgetvorgaben für 2012 können erfüllt werden - Hohes Qualitätsniveau wird erhalten

Klagenfurt (OTS) - Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Stadttheater-Intendant Josef E. Köpplinger und Verwaltungsdirektor Horst Plessin informierte Kulturlandesrat Harald Dobernig (FPK) als Vorsitzender des gemeinsamen Theaterausschusses von Land und Stadt Klagenfurt über die heutige Sitzung. Alle Beschlüsse wurden einstimmig mit der Zustimmung aller Fraktionen gefasst.

Auf Vorschlag des Stadttheaters wurde eine Expertenkommission für die Nachfolgesuche Köpplingers, der mit 31. August 2012 aus seiner Funktion ausscheidet, beschlossen. Es handelt sich dabei um Dir. Robert Meyer von der Volksoper Wien, den ehemaligen Intendanten der Grazer Oper DI Jörg Kossdorff, Intendantin Brigitte Fassbaender vom Tiroler Landestheater, Heide Rabal sowie Köpplinger selbst. Ein weiterer Vertreter aus der Sparte Schauspiel wird noch angefragt.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir heute eine gute Expertenkommission ausgewählt haben, die unter Führung Köpplingers tätig wird. In Kürze erfolgt die Ausschreibung", so Dobernig. Die Ausschreibung werde möglichst sparsam unter anderem durch die Nutzung neuer Medien erfolgen. Als Koordinatoren werden der Kommission Erika Napetschnig und Horst Plessin zur Seite gestellt. Bisher hätten bereits 12 Bewerber ihr Interesse bekundet, erklärte Dobernig. Die Ausschreibungsfrist werde voraussichtlich bis 31. Oktober 2010 laufen. Für das Hearing sollen von der Expertenkommission fünf Kandidaten nominiert werden.

Die Suche nach einem Nachfolger für Plessin erfolgt durch die Headhunting-Agentur Neumann, die Bewerbungsfrist läuft noch bis Ende September. Laut einem Zwischenbericht im Theaterausschuss gibt es bereits 38 Bewerber. Plessin selbst steht noch bis Ende des Jahres als Konsulent zur Verfügung. Wie Dobernig mitteilte, werde in der Übergangszeit Köpplinger die Geschäftsführeragenden alleine erledigen und kein "vorübergehender Prokurist" bestellt.

Für die Spielsaison 2011/12 wurde einstimmig beschlossen, eine Einsparung in Höhe von 300.000 Euro vorzunehmen. Der von den Stadttheater-Verantwortlichen als realistisch bezifferte Rahmen sei dadurch nicht überschritten worden. "Damit gelingt es uns, die Budgetvorgaben für das Jahr 2012 zu erfüllen. Das hohe Qualitätsniveau im Stadttheater wird, wie uns versichert wurde, dadurch erhalten", erklärte Dobernig. Neuerlich betonte der Kulturreferent, dass kolportierte Einsparungen in Höhe von 20 Prozent völlig aus der Luft gegriffen seien und für ihn immer utopisch waren.

In der nächsten Sitzung des Theaterausschusses, die in der Woche nach dem 10. Oktober stattfindet, wird über die Nachfolge Plessins beraten.

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