Khol zum morgigen Kurier: Uns braucht niemand zu ermahnen - Anreize für längeres Arbeiten schnell einführen!

Anheben des faktischen Pensionsantrittsalters wird zum Schlüssel für die Finanzierbarkeit der Pensionssysteme.

Wien (OTS) - Zum morgigen Kommentar von Josef Votzi im Kurier hält Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, ausdrücklich fest:

"Wir Senioren haben schon im Februar vorgeschlagen, dass man dringend die Anreize für längeres Arbeiten erhöhen muss, um das faktische Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Mittlerweile liegt auch noch ein Vorschlag der Wirtschaft - der sich mit unserem "Belohnungsmodell" hervorragend kombinieren ließe - vor, und den wir längst positiv kommentiert haben. Wenn also Sozialminister Hundstorfer nun aktiv werden will, begrüßen wir das ausdrücklich und freuen uns auf eine Umsetzung unserer Vorschläge schon zu Jahresbeginn 2011. Uns braucht daher niemand zu ermahen!"

Im Übrigen seien die "geheimen Zahlen" der Experten gar nicht so geheim:

"Es ist dies der Entwurf der Kommission zur langfristigen Pensionssicherung, der auch uns vorliegt. Darin wird angenommen, dass sich die faktischen Pensionsantrittsalter bis zum Jahr 2060 auf durschnittlich nur 60 Jahre minimal erhöhen würden. Da kann, soll und muss man dringend gegensteuern - wie wir Senioren es schon seit Jahresbeginn einfordern. Die faktischen Pensionsantrittsalter werden somit zum Schlüssel für die Finanzierbarkeit der Pensionssysteme", so Khol abschließend.

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