Steindl zu "Format": SPÖ missbraucht ÖIAG bereits als Selbstbedienungsladen

SPÖ macht ÖIAG zur zweiten ÖBB - Betriebsratsvorsitzende wollte 700.000 Euro zusätzlich abcashen

Wien, 17. September 2010 (ÖVP-PK) "Offensichtlich wird die ÖIAG von der SPÖ bereits als Selbstbedienungsladen missbraucht", betont ÖVP-Wirtschaftssprecher Konrad Steindl angesichts eines aktuellen "Format"-Berichts, der belegt, dass die SPÖ schon längst dabei ist, sich bei der ÖIAG ein System "à la ÖBB" einzurichten. ****

Wie "Format" berichtet, kündigte der ÖIAG-Vorstand im Jänner 2010 den 24 Mitarbeitern einen, von der Regierung befürworteten, Personalabbau an, bei dem neun Mitarbeiterinnen zur Kündigung vorgesehen waren. Zusätzlich zur gesetzlichen Abfertigung von 279.000 Euro, wurde den Betroffenen nach Verhandlungen ein Sozialpaket von 900.000 Euro angeboten. Wie Unterlagen aus dem Finanzministerium zeigen, forderte die Belegschaftsvertretung insgesamt 3,061 Millionen Euro. Eine Betriebsratsvorsitzende wollte anscheinend noch mehr "abcashen", die Mitarbeiterin der Staatsholding verlangte gleich 700.000 Euro zusätzlich zu den gesetzlichen Ansprüchen. "Beispiele wie diese beweisen, dass sich das 'rote System à la ÖBB' in der ÖIAG bereits ausgebreitet hat", betont ÖVP-Wirtschaftssprecher Steindl und warnt: "Die ÖIAG darf nicht zur zweiten ÖBB werden!"

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003