Rudolfsheim-Fünfhaus- BV-Zatlokal: FPÖ ortet ein von ihr mitverursachtes Sicherheitsproblem

Wenige Wochen vor der Wahl holt die Freiheitlichen die eigene Vergangenheit ein - Bezirk seit Jahren aktiv in puncto Sicherheit

Wien (OTS/SPW-K) - In der letzten Bezirksvertretungssitzung, also knapp drei Wochen vor der Wahl, setzte sich die Freiheitliche Partei für die Schaffung einer eigenen Sicherheitskommission im Bezirk ein. Nur die ÖVP stimmte mit den Bezirksblauen für den Antrag mit. "Da holen die FPÖ und die ÖVP die Geister, die sie riefen wieder ein, denn es war die schwarz-blaue Bundesregierung unter Schüssel, die im Jahr 2000 mit dem personellen Kahlschlag bei der Polizei begann", erläutert Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal.

Zuerst also bauen FPÖ und ÖVP hemmungslos PolizistInnen in Wien ab und schaffen so ein Sicherheitsproblem, und dann kommen die Blauen wenige Tage vor der Wahl drauf, dass sie eine Sicherheitskommission im Bezirk möchten. "Wieso kam nicht in den letzten vier Jahren eine derartige Forderung?", fragt sich der Bezirkschef. "Außerdem, was soll eine derartige Kommission bestehend aus BezirksrätInnen ausrichten? Diese Kommission wäre nur ein Umweg und eine Verschleppung von Problemen, denn bisher ist es so, dass alle bei uns vorgebrachten Sicherheitsanliegen sofort an die zuständigen Stellen wie Polizei, Magistratsabteilungen etc. weitergeleitet werden."

Zudem wurde gerade im 15. Bezirk das Service in puncto Sicherheit in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut: "Wir haben eigene Polizeisprechstunden initiiert, wir führen regelmäßig nächtliche Schwerpunktaktionen gegen Problemlokale durch, wir haben Sicherheitsinformationsveranstaltungen für die Bevölkerung durchgeführt, die Stadt Wien hat die Förderungen für Sicherheitstüren erhöht, etc. Unsere Devise lautet Handeln und nicht bloß heiße Luft in Vorwahlkampfzeiten zu produzieren", so Zatlokal in Richtung FPÖ. (Schluss)

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