SP-Strobl: Marek geht mit System Grasser-Meinl-Haider in den Wahlkampf

SMS an Marek: Headquarter Taskforce existiert schon längst!

Wien (OTS/SPW-K) - "Kann es tatsächlich sein, dass eine Staatssekretärin nach fast vier Jahren Amtszeit im Wirtschaftsministerium so wenig Wirtschaftskompetenz hat, dass sie wirklich ein eigenes Wirtschaftsberaterteam braucht? Das ist schon ein starkes Stück und wird die Wienerinnen und Wiener sicher interessieren", erklärte heute der Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses im Wiener Gemeinderat, KR Fritz Strobl.

"Was die Wienerinnen und Wiener weiters interessieren wird: War nicht Herr Hans Haider im Umfeld von Ex-Finanzminister und Seitenblicke-Star Karlheinz Grasser ehemals Chairman von Meinl International Power? War es nicht die Gesellschaft International Power, eine Gesellschaft mit Sitz auf der Steueroasen-Insel Jersey, die schließlich 2009 zerschlagen und liquidiert werden musste? Sind in dieser Gesellschaft 2008 nicht gewaltige Verluste entstanden mit entsprechenden Auswirkungen auf die Kleinaktionäre? Ist über zwei Jahre nach der Lehmann-Pleite und dem Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise das wirtschaftspolitische Modell Haider-Grasser-Meinl nun das Vorbild für Frau Marek? Hier kann man sich nur die Augen reiben", so Strobl weiter.

SMS an Marek: Headquarter Taskforce existiert schon längst

Die Kritik der Wiener ÖVP am Wirtschaftsstandort Wien wies Strobl scharf zurück. "Sicher ist - und das sagen uns alle internationalen und nationalen Analysen - von Mercer bis Roland Berger: Wien ist und bleibt auch in Zeiten der größten Weltwirtschaftskrise der Wirtschaftsmotor Österreichs. Eine große Rolle spielt hier auch der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), der einzigartig in Österreich ist und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen für den Arbeitsmarkt bietet. Diese Programme wurde im Übrigen einstimmig mit der Wiener Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung beschlossen", unterstrich Strobl. "Tatsache ist: Auch die geforderte Headquarter Taskforce gibt es längst. Denn die Stadt Wien bietet internationalen Unternehmen und Investoren ein breites Service- und Förderangebot. Erst vor kurzem wurde zusätzlich - übrigens in engster Verbundenheit mit der Industriellenvereinigung und mit Wirtschaftskammer Wien Präsidentin Brigitte Jank - eine neue Servicestelle für internationale Unternehmen das Expat Office eröffnet. Wien ist und bleibt mit riesigem Abstand der Headquarter Standort Österreichs und auch im Krisenjahr haben sich zwei von drei Unternehmen, die sich neu in Österreich ansiedeln, für Wien entschieden", so Strobl.

"Fakt ist: Wien unterstützt den produzierenden Bereich massiv. Die rund 3.500 Wiener Sachgüterproduzenten sind eine zentrale Stütze des Wirtschaftsstandorts Wien und wichtige Arbeitgeber in der Stadt. Bereits seit 2007 unterstützt die Stadt Wien diesen Wirtschaftszweig mit einer gezielten Förderaktion der Wirtschaftsagentur. Im vergangenen Jahr wurde das Fördervolumen für innovative Projekte im Sachgüterbereich sogar von ursprünglich geplanten drei Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro - und somit mehr Budget als je zuvor -aufgestockt", fasste Strobl den Iststand in Wien zusammen. "Frau Marek, ich fordere Sie heute ausnahmsweise nicht mehr auf, mit dem Schlechtreden Wiens aufzuhören, weil ich weiß, dass Sie das bis zum 10. Oktober nicht mehr schaffen", so Strobl abschließend. (Schluss)

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