Wr. Gemeinderat - SP-Hora: "Wiens Verkehrspolitik ist auf dem richtigen Weg"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Anträge, die die Wiener Oppositionsparteien im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung eingebracht haben, stehen unter den Überschriften 'Wein trinken und Wasser predigen' oder sie sind bereits Realität oder in Planung", erklärt der Verkehrs- und Planungssprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Karlheinz Hora heute, Freitag. Nichts desto trotz belegen die Zahlen den Erfolg der Wiener Verkehrspolitik, betont Hora: "Der Anteil des motorisierten Verkehrs liegt derzeit bei rund einem Drittel am Gesamtverkehrsaufkommen und weist im Vergleich zu den letzten Jahren in allen Bezirken Wiens einen Rückgang auf. Parallel dazu steigen die Fahrgastzahlen bei den Wiener Linien aber auch der Radverkehr konstant an". Dies sei direkte Folge der vorausschauenden und durchdachten Verkehrspolitik in Wien.

"Die Wiener Grünen fordern die Verkürzung der Intervalle sowie eine Reduktion der Fahrpreise in den Wahlkampf. Lassen wir wirtschaftliche Fragen mal beiseite, klingt das trotzdem sehr nach 'Wein trinken und Wasser predigen'. Denn ein Blick nach Graz, wo die Grünen Mitverantwortung tragen, zeigt, dass es dort kein fünf Minuten-Intervall gibt, ganz im Gegenteil: in Graz wartet man auch in der Rushhour zehn Minuten auf die Straßenbahn. Zudem hat die Stadt Graz am 1. Juli des heurigen Jahres auch die Ticketpreise erhöht", so Hora. Wiens öffentliche Verkehrsmittel sorgen nicht nur für rasche und kostengünstige Mobilität, sondern werden zudem konsequent ausgebaut. "Mit der Eröffnung der verlängerten U2 werden wir in Wien insgesamt 101 U-Bahnstationen haben, viele davon sind außerdem mit Fahrradabstellplätzen und Citybike-Stationen ausgestattet, die einen raschen Wechsel zwischen Rad und U-Bahn ermöglichen", erklärt Hora. Natürlich seien die Wiener U-Bahnstationen barrierefrei, auch jene beim Donauspital, betont der Gemeinderat.

Zu dem "Dauerantrag" der ÖVP zu einer zweiten Anbindung an den Hauptbahnhof, hält Hora fest: "Herr Kollege Hoch hatte bereits die Gelegenheit bei einer Vorortbesichtigung festzustellen, dass der Weg zwischen U-Bahn und Bahnsteig 335 Meter beträgt und damit keine zweite U-Bahn notwendig ist, leider ist diese Erkenntnis nicht zu seiner Partei durchgedrungen".

"Die Wiener Verkehrspolitik verfolgt das Ziel, die bestmögliche Mobilität für alle Wienerinnen und Wiener zu sichern und setzt dabei auf einen ausgewogenen Modal Split, den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und des Radverkehrs. In diesem Sinne arbeiten wir an der Erhaltung der Schnellbahnstation Lobau, bringen heute einen Antrag auf Forcierung von Elektrofahrrädern ein und achten auf die Einhaltung des Nachtflugverbots in der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr. Wiens Verkehrspolitik verfolgt eine ganzheitliche Sicht, daher werden wir den Antrag auf die Ausweitung der Betriebszeiten des 80A ablehnen. Und zwar deshalb, weil das Gute oft der Feind des besseren ist und wir bereits aktiv an der Verbesserung des Sekundärnetzes und der besseren Verbindung zwischen der Leopoldstadt und der Brigittenau arbeiten", so Hora abschließend. (Schluss) lok

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