SPÖ Kaiser: Jugend vor eigener Lehre für Pflegeberufe schützen

Berufsorientierung in Pflichtschule und Mindestlohn sollen Lehre attraktiv machen.

Klagenfurt (OTS) - "Anfang der Woche haben wir bereits gemeinsam
mit AK-Präsident Günther Goach Vorschläge gemacht, die helfen sollen den Lehrberuf attraktiver zu machen. Heute erkennt auch der zuständige Referent Scheuch das Problem in dem Bereich", zeigt sich SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser überrascht, dass sich Scheuch Anleihen an dessen Arbeit nimmt. Konkret wurden am Montag nach dem SPÖ-Forum "Arbeit, Wirtschaft und Soziales" ein Bündel an Maßnahmen diskutiert.

"Die Lehrlingsausbildung und die Verdienstmöglichkeiten müssen attraktiver gestaltet werden, ein Schritt in diese Richtung ist unter anderem eine fundierte Berufsorientierung im Pflichtschulbereich, die in die Stundenpläne eingebaut werden müssten", bekräftigt Kaiser seine Forderung. Weiters forciert die SPÖ Kärnten die gemeinsame Pflichtschule bzw. Erziehung, deren Beginn sie im Kindergarten ansetzt und die bis zum 15. Lebensjahr reicht.

"Zur Attraktivität der Beschäftigung als Facharbeiter soll der von der SPÖ im Landtag als Antrag eingebrachte Forderung, nach der Realisierung eines Mindestlohns von
1300 Euro beitragen", so Kaiser weiter. Strikt abzulehnen ist jedenfalls die von Scheuch angestrebte Lehre für den Pflegeberuf. "Im Alter von 15 Jahren ist es für die Jugendlichen vielfach zu früh, um in einem psychisch- und physisch dermaßen fordernden Beruf einzusteigen. Dies bestätigen auch Experten und Studien", so Kaiser, der kürzlich ein Pilotprojekt präsentierte, das zur Akademisierung und damit Aufwertung des Pflegeberufes führt.
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