SJ-Moitzi: Bundesheer abschaffen, Katastrophenschutzdienst einrichten

SJ sagt Nein zum Berufsheer: "Berufsheer bedeutet höhere Militärausgaben, Kriegseinsätze im Ausland und demokratiepolitische Gefahren!"

Wien (OTS) - SJ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi vermutet hinter der
von der ÖVP beabsichtigten 'Reformierung des Wehrdienstes' das Liebäugeln mit der Einrichtung eines Berufsheeres. "In Wirklichkeit geht es der ÖVP darum, die Wehrpflicht infrage zu stellen, um künftig mit einem hochgerüsteten Berufsheer in internationalen Kriegseinsätzen mitzumischen. Lieber die Wehrpflicht erhalten, statt mit einer von der Gesellschaft entkoppelten Armee im Ausland Krieg führen", bringt Moitzi die Position der Sozialistischen Jugend auf den Punkt. "Als SJ lehnen wir jegliche Militarisierungstendenzen ab. Viel mehr fordern wir die Umwandlung des Bundesheers in einen Katastrophenschutzdienst!", erklärt Moitzi.

"Die Installierung eines Berufsheeres bedeutet höhere Militärausgaben, Kriegseinsätze im Ausland, sowie demokratiepolitische Gefahren. Einen Staat im Staat gilt es zu verhindern", betont Moitzi. "Österreich braucht weder ein hochgerüstetes Berufsheer, noch einen veralteten, undemokratischen Militär-Dinosaurier, sondern einen effektiven und gut ausgestatteten Katastrophenschutzdienst!", fordert der SJ-Vorsitzende. Mit der Umwandlung des Bundesheers in einen Katastrophenschutzdienst könne, nach Vorstellungen Moitzis, sofort begonnen werden.

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