APA-OTS Politikanalyse: Budgetdebatte reißt nicht ab

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (10. September bis 16. September 2010) positioniert sich Vizekanzler Josef Pröll auf Platz eins. Die Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek belegt Rang zwei, der Wiener Bürgermeister Michael Häupl folgt auf dem dritten Platz.

Vizekanzler Josef Pröll (Rang eins, 488 Nennungen) wird von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (Rang 29, 75 Nennungen) dazu angehalten, bis zur Oktobersitzung des Parlaments zumindest einen Zwischenbericht zum Budget vorzulegen. Finanzminister Pröll lehnt den Vorschlag Prammers nicht dezidiert ab, ist sich aber noch nicht sicher, ob in so kurzer Zeit die Erstellung eines sinnvollen Zwischenberichts möglich ist. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (Rang vier, 349 Nennungen) fordert zu diesem Thema eine weitere Sondersitzung des Nationalrats. Mit der schriftlichen Beantwortung der 190 Fragen zum Budget 2011 durch den Finanzminister zeigt sich Strache nicht zufrieden. Diesmal möchte der FPÖ-Chef auch Bundeskanzler Werner Faymann (Rang acht, 241 Nennungen) zur Verantwortung ziehen.

Rang zwei im aktuellen Ranking nimmt die Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek (451 Nennungen) ein. Beim ordentlichen Bundeskongress der Grünen wird sie mit 96 Prozent der Delegiertenstimmen in ihrem Amt bestätigt. Glawischnig-Piesczek wertet ihre Wiederwahl als Zeichen der Geschlossenheit der Partei und ihren unbedingten Willen, die bevorstehenden Wahlen zu gewinnen.
Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (Rang drei, 388 Nennungen) stößt für seine Kritik an Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang neun, 222 Nennungen) auf Ablehnung vonseiten der ÖVP. Der Obmann der ÖVP Josef Pröll verlangt von Häupl eine öffentliche Entschuldigung für seine verbalen Attacken.

Die Spitzenkandidatin der ÖVP für die Wiener Landtagswahl Christine Marek (Rang fünf, 347 Nennungen), fordert strenge Auflagen für Mindestsicherungsbezieher. Wer nach sechs Monaten keinen Arbeitsplatz gefunden hat, soll gemeinnützige Arbeit verrichten. Bei der SPÖ stößt sie damit auf Ablehnung.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Nikolaus Berlakovic , ÖVP (Rang 18, 114 Nennungen); Rudolf Hundstorfer, SPÖ (Rang 20, 102 Nennungen); Stefan Petzner, BZÖ (Rang 21, 98 Nennungen); Reinhold Mitterlehner, ÖVP (Rang 23, 94 Nennungen); Michael Spindelegger, ÖVP (Rang 27, 85 Nennungen); Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang 28, 76 Nennungen) sowie Barbara Prammer, SPÖ (Rang 29, 75 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und Politiker der ÖVP und neun der SPÖ. Die Grünen, die FPÖ und das BZÖ sind mit je zwei Akteuren im Ranking vertreten. Die FPK kann diese Woche einen Vertreter im Ranking positionieren. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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