IG-Milch: Berlakovich beweist mit Milchquotenzuteilung seine Inkompetenz

Wien (OTS) - Mit der Entscheidung die Milchquote um 58.000 Tonnen
zu erhöhen, hat sich der Minister abermals gegen die Interessen der österreichischen Milchbauern und Milchbäuerinnen gestellt. Nach einem Rekordtief der Milchpreise im Jahr 2009, die viele MilcherzeugerInnen zum Aufgeben gezwungen und den Rest entmutigt haben, hat sich der Preis heuer etwas erholt. Dies ist auf eine bessere Ausgewogenheit von Angebot und Nachfrage am Milchmarkt zurückzuführen. In dieser Phase der Preisstabilisierung die Signale wieder auf Mehrproduktion zu stellen, ist für die MilcherzeugerInnen katastrophal.

"Statt mit Betroffenen vernünftige Lösungen zu erarbeiten, verhindert der Minister mit dieser Fehlentscheidung die Möglichkeit auf einen fairen Milchpreis. Die Quotenzuteilung mit Planungssicherheit zu rechtfertigen und um der Spekulation der Überlieferer entgegenzuwirken, ist absurd, weil mit der österreichischen Umsetzung der Saldierung überhaupt erst die Spekulation möglich gemacht wurde", so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch.

Die IG-Milch ist überzeugt, dass alleine diese Entscheidung die Preise unter Druck bringt und eine nachhaltige positive und faire Einkommensentwicklung verhindert.

"Wenn man nicht die Kompetenz der Betroffenen hat und sich konsequent einem konstruktiven Dialog mit den Milchbäuerinnen und Milchbauern verweigert, werden die Fehlentscheidungen und die akute Gefährdung der bäuerlichen Betriebe fortgeführt werden. Damit wird die Position der Milchindustrie gestärkt und die Abhängigkeit der MilcherzeugerInnen als Rohstofflieferanten erhöht", so Thomas Schmidthaler, Obmannstellvertreter der IG-Milch und Vorstand des European Milk Board.

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Ewald Grünzweil
Obmann IG-Milch
Mobil: 0664 2023869

Thomas Schmidthaler
Obmann Stellv.
Mobil: 0664 3112747
Vorstand EMB

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