Mölzer: Der Quoten- und Genderwahn treibt in der EU täglich neue Blüten

EU-Justizkommissarin Reding spricht sich für Frauenquoten in Unternehmen aus - Warum nicht gleich auch Quoten für Migranten, Roma und Schwule?

Wien (OTS) - In der Europäischen Union treibe der Quoten- und Genderwahn täglich neue Blüten, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zum Vorstoß der EU-Justizkommissarin Viviane Reding zur Einführung gesetzlicher Regeln, um den Frauenanteil in den Führungsetagen europäischer Unternehmen zu erhöhen. "Offenbar soll nicht die Qualifikation im Vordergrund stehen, sondern das Geschlecht", so Mölzer weiter.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser geeignet wären, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen als irgendwelche Quoten. "Aber das kommt der EU-Kommission nicht in den Sinn. Lieber nimmt man eine Diskriminierung qualifizierter Männer in Kauf, die bei Postenbesetzungen wegen der Frauenquote nicht zum Zug kommen", betonte Mölzer.

Zudem meinte der freiheitliche EU-Mandatar, dass für die politisch korrekte Europäische Union wohl noch weiterer Bedarf für Quoten bestehe. "Wenn Frau Reding schon eine Frauenquote will, dann stellt sich die Frage, warum sie nicht auch gleich an eine Quote für Migranten, Roma und Schwule denkt. Schließlich sind das Gruppen, die der EU bekanntlich besonders am Herzen liegen", schloss Mölzer.

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