BZÖ-Huber: Poker um Tirol Milch darf keine Arbeitsplätze kosten

Ärmel aufkrempeln und Arbeitsplätze sichern muss das Motto sein

Lienz/Wien (OTS) - Eine Arbeitsplatzgarantie für die Angestellten der Tirol Milch in Wörgl und Lienz fordert der Tiroler BZÖ-Abgeordnete und Agrarsprecher Gerhard Huber. "Das haben Steixner mit seiner ÖVP und der Raiffeisenkonzern sauber hingekriegt - jetzt wackeln plötzlich 150 Arbeitsplätze. So darf mit den Angestellten der Tirol Milch nicht umgegangen werden", kritisiert Huber und fordert einen "Tiroler Milchgipfel", um wirtschaftlich vernünftige und sozial verträgliche Lösungen zu finden.

Die ÖVP habe tatenlos zugesehen, wie die Tirol Milch an Marktanteilen verlor und das Überleben des Unternehmens nur mehr mit einer Zwangsfusion mit einer Raiffeisenmolkerei möglich wurde, bei der am Ende die über 4000 Tiroler Milchbauern wieder die Verlierer sein werden und das Bauernsterben in Tirol forciert wird", kritisiert Huber. Er ist überzeugt, dass es etwa Sinn machen würde, beispielsweise den Standort Lienz wieder als eigenständige Molkerei zu führen und mit innovativen Osttiroler Milchprodukten eine Marktnische zu füllen. "Im Falle einer Eigenständigkeit können auch die Tiroler Landesregierung und die Wirtschaftskammer zeigen, wie ernst sie es damit meinen, echte Tiroler Milchprodukte fördern zu wollen, um die Existenzen der heimischen Landwirte abzusichern", erklärt Huber.

Nun gilt es: "Ärmel aufkrempeln, Arbeitsplätze sichern und die Existenzen der Tiroler Milchbauern muss das Motto heißen - statt tatenlos zuzusehen, wie die ÖVP mit Hilfe von Raiffeisen den Standort Lienz schließt." Ebenso stehe einer Zusammenarbeit einer eigenständigen Osttiroler Molkerei mit der Südtirol Milch nichts im Wege, da diese dann mit dem von der Tirol Milch verursachten Vertrauensbruch nicht in Verbindung gebracht werden kann.

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