Bosnien-Herzegowina: Eldorado für Anbieter von Alternativenergielösungen

Außenwirtschaft Österreich (AWO) bringt österreichische Unternehmen mit bosnischen Entscheidungsträgern zusammen

Wien (OTS/PWK704) - "Bosnien-Herzegowina hat sich mit seinen
bisher größtenteils ungenutzten Energieressourcen zu einem unumstrittenen Wachstumsmarkt im Bereich alternative Energielösungen entwickelt. Nicht zuletzt aufgrund der seit 1. Juni 2010 geltenden Einspeistarife, die die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien im Land erhöhten", berichtet Peter Hasslacher, österreichischer Handelsdelegierter in Sarajewo.

Vor allem der Wasserreichtum des gesamten Landes und die guten Wind und Sonnenbedingungen in der Herzegowina lassen Experten großes Potential erkennen, so dass Bosnien-Herzegowina bei entsprechenden Investitionen in Ausbau und Modernisierung des Sektors zu einem noch größeren Energieexporteur werden könnte. Hasslacher: "Grund genug um österreichische Energieunternehmen dabei zu unterstützen, als Pioniere ihre Innovationskraft am bosnisch-herzegowinischen Markt einzusetzen." Ein von der Außenwirtschaft Österreich (AWO) gemeinsam mit der Außenhandelsstelle Sarajewo organisierter "Austria Showcase" zu alternativen Energielösungen kommende Woche bringt lokale Unternehmen, Institutionen, Ministerien und Gemeinden mit österreichischen Unternehmen aus der Branche zusammen um gemeinsamen Projekten den Weg zu ebnen.

Das Leistungsspektrum der aus Österreich teilnehmenden Firmen reicht unter anderem von Montagesystemen für Photovoltaik und Solarthermie (MAGE SunFIXINGS GmbH) über die Produktion von Biodiesel (BDI-BioEnergy International AG) bis hin zu Anlagen zur Nutzung von Wasserkraft (Andritz Hydro GmbH, Kössler GmbH, Voith Hydro GmbH & Co. KG). Durch die Teilnahme von Vertretern der Weltbank und der KfW Entwicklungsbank ist es zusätzlich möglich, aus erster Hand über internationale Finanzierungen und Beihilfen zu erfahren.

Schon jetzt ist Österreich der größte ausländische Investor im Land und zugleich einer der wichtigsten Handelspartner. Obwohl von der Weltwirtschaftskrise getroffen, erholt sich die Volkswirtschaft Bosnien-Herzegowinas langsam wieder und die Prognosen für 2010 sind vorsichtig optimistisch. Anlaufende Infrastrukturprojekte im Straßen-und Eisenbahnbau sehen in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe vor und werden von internationalen Finanzinstitutionen unterstützt. (BS)

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Außenhandelsstelle Sarajevo
Dr. Wilhelm - Peter Hasslacher
Tel.: +387 33 26 78 40, 26 78 50
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