SP-Troch ad Grünen-Maresch: "Simmeringer SPÖ hat zweistreifige Nußbaumallee, ehem. B228, durchgesetzt."

Bürgerbeteiligungsverfahren gestartet, ebenfalls ohne Maresch

Wien (OTS/SPW-K) - "Es ist dem Kollegen Maresch scheinbar
entgangen, dass gestern eine Info-Veranstaltung für ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Planung der Nußbaumallee, der ehemaligen B228, gemeinsam mit allen interessierten Anrainerinnen und Anrainern gestartet wurde", so Harald Troch, Gemeinderat und Vorsitzender der SPÖ Simmering, zur heutigen Presseaussendung von Grünen-Gemeinderat Rüdiger Maresch. "Das wichtigste Ergebnis der gestrigen Präsentation der Verkehrsstudie zur Nussbaumallee, der ehemaligen B228, ist, dass eine Straße mit einem Fahrstreifen je Richtung vollkommen ausreicht. Die Straße wird als Gemeindestraße konzipiert. Eine Tonnage-Beschränkung ist unser verkehrspolitisches Ziel", erklärt Troch. Hätte Grünen-Maresch an der gestrigen Informationsveranstaltung teilgenommen, dann hätte er auch erfahren, dass diese Forderung der Simmeringer SPÖ nun auch durch die Verkehrsuntersuchung abgesichert wird. "Wir haben seit 2003 nachweislich eine vierspurige Straßenvariante vehement abgelehnt. Die Studie gibt uns nun absolut Recht", betont der SPÖ-Gemeinderat

Darüber hinaus stellt Troch klar: "Die Gemeindestraße Nussbaumallee darf keine Durchzugsstrecke für schwere Brummer zum Gewerbegebiet Simmeringer Haide werden. Ein dynamisches Stadtentwicklungsgebiet wie das Gasometer-Vorfeld Süd braucht allerdings durchlässige Mobilität." An die 4oo Wohnungen sind bereits gebaut. Insgesamt sollen im Rahmen des 2003 beschlossenen Strukturplans "Mehrwert Simmering" an die 1900 Wohneinheiten realisiert werden. Der Vorsitzende der SPÖ Simmering kritisiert auch scharf die heute zur Schau gestellte "grüne Unschuld". Denn der gültige Beschluss im Wiener Gemeinderat für dieses Stadtentwicklungsgebiet, inklusive einer durchgängigen Straße, wurde am 30. Jänner 2003 einstimmig gefasst, also auch mit den Stimmen der Grünen. "Heute tun sie so, als ob sie damals nicht mit gestimmt hätten", so Troch.

Weiters erteilt er der Sackgassen-Variante eine Absage: "Das wäre nur ein Transfer des bereits bestehenden Durchzugsverkehrs in der Eyzinggasse, in die Straßen benachbarter Wohnviertel wie die Kopalgasse oder Guglgasse. Dieses "Floriani-Prinzip" ist weder verkehrspolitisch zielführend noch auf Gemeinschaftsdenken basierend. Die Grünen agieren hier höchst populistisch und haben die sachpolitische Ebene völlig verlassen."

"Jetzt ist der Weg frei für den Vorschlag der Stadt Wien und des zuständigen Stadtrats Rudi Schicker, die Trassenführung und Gestaltung der Straße im Rahmen einer breiten Bürgerbeteiligung optimal zu entwickeln. Hier gilt es die Interessen der Wohnbevölkerung zu beachten, wie auch der Wohnbevölkerung der Nachbarschaft. Ein modernes Wohn- und Büroviertel braucht Mobilität, auch für Einsatzfahrzeuge, die rasch ihre Ziele im Interesse der Menschen erreichen müssen" so Troch abschließend. (Schluss)

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