BZÖ-Huber: Osttirol darf nicht zu Eldorado rumänischer Bettlerbanden werden

Organisierte Bettlerbanden tanzen Fekter auf der Nase herum

Lienz (OTS) - "Es ist ein Skandal, dass immer mehr Osttirolerinnen und Osttiroler in den vergangenen Monaten Opfer krimineller Ostbanden wurden, aber Innenministerin Fekter lässt die Osttiroler Bevölkerung und die personell unterbesetzten Wachzimmer im Bezirk in Stich", so der Osttiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber. "Dass man allein in einem Ort am vergangenen Wochenende 20 bettelnde Rumänen zählte -obwohl in Tirol das Erbitten von Geld in der Öffentlichkeit oder an Haustüren verboten ist - beweist eindeutig, dass es hier Handlungsbedarf gibt", ist Huber überzeugt.

"Die organisierte Bettlerkriminalität ist längst kein Problem von Großstädten, sondern wie man am Beispiel von Osttirol sieht, auch in Gemeinden wie Lienz, Sillian, Matrei und Dölsach - einer Gemeinde von knapp 2.300 Einwohnern - aktuell", kritisiert Huber. Es handle sich auch nachweislich nicht um arme Menschen, die ums nackte Überleben betteln, sondern um kriminelle Familien bei denen Männer, laut Aussagen der Exekutive, im Kleinbus kartenspielend warten, während die Frauen samt Kindern von Tür zu Tür um Almosen bitten.

"Die Polizei spürt zwar oft Lager dieser kriminellen Bettlerbanden auf und kann sie zwar vertreiben, mehr aber dürfen die Beamten aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage nicht machen", so Huber. "Fekter soll endlich Taten setzen und ihren Sicherheitsauftrag auch in Osttirol erfüllen, statt sich über geschönte Kriminalstatistiken zu freuen", verlangt der Osttiroler BZÖ-Abgeordnete. "Das BZÖ stellt sich als einzige Partei schützend vor die Bevölkerung Osttirols und wird nicht tatenlos zusehen, wie unser schöner Bezirk zum Eldorado rumänischer Bettlerbanden wird", so Huber und kündigt eine parlamentarische Anfrageserie zur steigenden Bettlerkriminalität in Tirol an.

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