SPÖ Kaiser: Stil der Kabeg-Jobausschreibung macht Kärnten Werbung Konkurrenz

Personalmonopol in Kabeg wirft Schatten voraus

Klagenfurt (OTS) - Als äußerst ungewöhnlich bezeichnet der Parteivorsitzende der SPÖ Kärnten, LHStv. Peter Kaiser, die Art und Weise der Jobausschreibung in der aktuellen Ausgabe der Kärntner Landeszeitung, die unter der Regentschaft von Ines Manegold in der Kabeg scheinbar Einzug hält. "Nicht nur, dass mit der Ausschreibung eines neuen Managementpostens die Verwaltung weiter aufgebläht wird und ein verdienter, erfahrener Mitarbeiter offensichtlich auf Abstellgleis gestellt wird. Zudem spricht es Bände dass die Vorständin bereits jetzt Ausschreibungen veranlasst, welche nicht einmal rechtlich gedeckt sind", kritisiert Kaiser. Für Kaiser ist es unfassbar, was in Kärnten passiert, denn mit dieser Ausschreibung der jetzigen Managementposition mache Manegold einen Vorgriff auf die neue Satzung, die jedoch von der erst noch einzurichtenden Expertenkommission beschlossen werden muss.

"Dass die erst zu nominierende Expertenkommission, die Großteils Agenden des derzeitigen Kabeg Aufsichtsrates übernehmen und als Kontrollorgan der Kabeg Vorständin fungieren soll, hier offensichtlich überhaupt nicht gefragt werden soll, ist aufschlussreich", stellt Kaiser fest. Kaum vorzustellen sei es, dass dieses Handeln am Aufsichtsrat und der künftigen Expertenkommission vorbei und damit ohne rechtliche Bedeckung vom Kabeg Aufsichtsratsvorsitzenden Scheuch gebilligt wird, meint Kaiser. Zudem sei die Formulierung der Ausschreibung gewöhnungsbedürftig, so Kaiser. "Meinem Verständnis von Arbeitsethik nach entspricht der gewählte Text eher einem Werbeslogan, denn einer ernstzunehmenden Ausschreibung für einen Managementposten", wundert sich Kaiser über die eigenwilligen Formulierungen.

Die Ausschreibung im Wortlaut: "Sie arbeiten in einer der schönsten Urlaubsregionen Österreichs, mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten rund um den Wörthersee mit sehr hohem Erholungswert. Alle Schulen und viele Möglichkeiten der Unterbringung noch nicht schulpflichtiger Kinder sind in der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee vorhanden".

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