VP-Praniess-Kastner ad Wehsely: Lassen Sie pflegebedürftigen Menschen die Wahlfreiheit!

Pflegegeld muss Geldleistung bleiben

Wien (OTS) - Entsetzt zeigt sich die Behindertensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, über die heute in einem Interview geäußerten Absichten von SP-Sozialstadträtin Wehsely, das Pflegegeld künftig zweckgebunden an die Menschen weiterzugeben. "Das Pflegegeld wurde geschaffen, um Menschen die Führung eines selbstbestimmten Lebens zu ermöglichen. Es ist daher absolut abzulehnen, das Prinzip der Wahlfreiheit aus budget- und wahltaktischen Gründen aufzugeben", so die VP-Mandatarin in einer ersten Reaktion.

SPÖ ruiniert Meilenstein in der Sozialpolitik

Es sei absolut unerträglich, so Praniess-Kastner, dass in den Reihen der Sozialdemokratie in regelmäßigen Abständen immer wieder die Debatte über die Umwandlung des Pflegegeldes in eine Sachleistung ausbreche, denn damit werde de facto ein wesentlicher Meilenstein in der Sozialpolitik mutwillig ruiniert.

Wehselys Ausritt reihe sich leider nahtlos ein in die Bekundungen von Bundeskanzler Faymann und Sozialminister Hundstorfer, die in der Vergangenheit ebenfalls bereits mehrfach laut über eine Umwandlung des Pflegegeldes in eine Sachleistung nachgedacht hatten. "Dadurch werden pflegebedürftige Menschen massiv verunsichert und das werden wir auf keinen Fall zulassen. Für die ÖVP ist klar: das Pflegegeld muss eine Geldleistung bleiben. Mit Christine Marek werden wir dafür sorgen, dass das auch nach dem 10. Oktober so ist", erklärt Praniess-Kastner abschließend.

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