Moser: StVO braucht Eil-Reform - Mensch statt Auto in den Mittelpunkt

Schluss mit Lenkradperspektive - Reform der StVO zugunsten von Radfahren und Zufußgehen

Wien (OTS) - "50 Jahre nach ihrer Entstehung ist die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu einem Auto-Begünstigungs-Vehikel verkommen. Und das hauptsächlich durch den beharrlichen Einsatz der Auto-Lobby und der einseitigen Lenkrad-Perspektive der verantwortlichen PolitikerInnen", kritisiert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser. "Bei der Aufgabe, die Sicherheit der nichtmotorisierten VerkehrsteilnehmerInnen zu organisieren und ein faires Miteinander auf der Straße zu schaffen, versagt die StVO zunehmend. Es ist die Pflicht verantwortungsbewusster VerkehrspolitikerInnen, diese Schieflage dringend zurechtzurücken. Das 50-Jahre StVO-Jubiläum ist ein Weckruf, vor allem für Bundesministerin Bures", erklärt Moser.

Mit neuerlich einseitigen Pro-Auto-Reform-Rufen, wie heute von einigen Organisationen artikuliert, wird Österreich bei der Verkehrssicherheit und Klimabilanz weiter auf der Kriechspur bleiben. "Die StVO muss dringend zeitgemäß reformiert werden, vor allem zugunsten von Radfahren und Zufußgehen. Ziel muss ein für alle VerkehrsteilnehmerInnen sicherer, umwelt- und klimaschonender Verkehr sein. Die Entwürfe dazu liegen längst vor, Verkehrsministerin Bures muss sie einfach nur umsetzen", so Moser.

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