Goldenes Ehrenzeichen für Rudolf Ertl und Silberne Ehrenzeichen für Hans Peter Halouska, Herbert Hübner und Robert Menzl

Stadtrat Schicker würdigte Verdienste für Verkehrsentwicklung und -sicherheit

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, überreichte DI Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung Verkehr, im Wiener Rathaus dem ehemaligen Präsidenten des ARBÖ Wien, Dr. Rudolf Ertl, das Goldene Ehrenzeichen, sowie ÖAMTC-Generalsekretär Dipl.-Kfm. Hans Peter Halouska, ARBÖ Wien-Landesgeschäftsführer Herbert Hübner und ÖAMTC-Landesclubdirektor Wien Dr. Robert Menzl das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. In seiner Rede strich Schicker die außerordentlichen Leistungen dieser vier Persönlichkeiten für die Verkehrsentwicklung und die Verkehrssicherheit in Wien hervor und lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei einer Vielzahl gemeinsamer Projekte. "Die laufenden Bemühungen der heute zu Ehrenden, in Wien intelligente Mobilität zu fördern, sind in der Tat auszeichnungswürdige Verdienste, da durch Verkehrsverlagerung, -vermeidung und -verbesserung, die Lebensqualität für alle Menschen in Wien weiter gesteigert werden kann", so Schicker in seiner Laudatio.

Dr. Rudolf Ertl - ehem. Präsident des ARBÖ - Landesorganisation Wien

Dr. Rudolf Ertl, geboren 1946 in Wien, wurde im April 2000 von den Delegierten der 20. Landeskonferenz des ARBÖ Wien zu dessen ehrenamtlichen Präsidenten gewählt. Unter seiner Präsidentschaft konnte eine Reihe wichtiger Vorhaben verwirklicht werden. Im Jahr 2002 startete das Projekt "Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems im Dienstleistungsbetrieb ARBÖ Wien", das eine entsprechende Zertifizierung zum Ziel hatte, die im Oktober 2009 auch erfolgte. 2003 konnte der Standort des Prüfungszentrums Wien-West im 14. Wiener Gemeindebezirk, durch den Ankauf des bis dahin gemieteten Grundstücks gesichert werden. Im Mai 2008 wurde das neu errichtete Prüfzentrum Leopoldstadt eröffnet. Diese Einrichtung ist das Aushängeschild des ARBÖ Wien, das kompromisslos auf zeitgemäße und qualitätsvolle Dienstleistung ausgerichtet ist. Im September 2008 wurden das Fahrsicherheits-Zentrum und der Verkehrsübungsplatz Wien-Kagran seiner Bestimmung übergeben. Diese Einrichtungen lösten nahtlos die seit über 20 Jahren auf dem Flugfeld Aspern betriebene Verkehrssicherheits-Anlage ab. Mit dem Fahrsicherheitszentrum Kagran verfügt Wien über eine topmoderne sowie nationalen und europäischen Maßstäben entsprechende Einrichtung. 2010 legte Dr. Ertl seine Ehrenpräsidentschaft auf eigenen Wunsch zurück.

Dipl.-Kfm. Hans Peter Halouska - Generalsekretär des ÖAMTC

Dkfm. Hans Peter Halouska, geboren 1947 in Wien, absolvierte ein Studium für spezielle Betriebswirtschaftlehre an der damaligen Hochschule für Welthandel, das er im März 1969 mit Diplom abschloss. Während des Studiums arbeitete der Dkfm. Halouska auch im elterlichen Gewerbebetrieb in den Bereichen Ein- und Verkauf sowie Buchhaltung mit. Von 1969 bis 1971 war Dkfm. Halouska wirtschaftspolitischer Referent des ÖAMTC und befasste sich auch mit Organisationsaufgaben und betriebswirtschaftlichen Analysen. Von 1972 bis 1977 war er Redakteur der wirtschaftspolitischen Wochenschrift "Finanznachrichten" und Wirtschaftsredakteur beim neu gegründeten Wirtschaftsmagazin der Kronen Zeitung unter Dr. Georg Weiland. In den Jahren 1978 bis 1988 war Dkfm. Halouska Geschäftsführer des Signum-Verlags, des damaligen Buch- und Zeitschriftenverlags der Industriellenvereinigung Wien. Ab 1988 hatte er die Leitung des Bereichs Kommunikation beim ÖAMTC inne und wurde ab Juli 1990 zum Geschäftsführer der neu gegründeten ÖAMTC Verlag GesmbH bestellt. Von Jänner 1993 bis Juli 1998 war Dkfm. Halouska stellvertretender ÖAMTC-Generalsekretär und wurde 1998 zum Generalsekretär bestellt.

Herbert Hübner - Geschäftsführer des ARBÖ - Landesorganisation Wien

Herbert Hübner, geboren 1950 in Wien, absolvierte eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann. Im April 1969 erfolgte der Eintritt beim ARBÖ, wo er bis 1974 Einsatzleiter des Pannendienstes Wien und danach bis März 2000 Abteilungsleiter in der ARBÖ Bundesorganisation war. Seit April 2000 ist Hübner Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien und somit für den Betrieb in neun Dienststellen verantwortlich. Diese umfassen sieben Prüfzentren mit stationären Dienstleistungen sowie Pannen- und Abschleppdienst, ein Fahrsicherheitszentrum mit Verkehrsübungsplatz und einen Radübungsplatz, auf dem von 1999 bis 2009 über 20.000 Kinder die freiwillige Radfahrprüfung für Zehnjährige abgelegt haben. Darüber hinaus war Herbert Hübner am Aufbau des österreichischen Verkehrs-Informations-Systems via ORF-Hörfunk und ORF-TV-Teletext und am Aufbau und der Implementierung des ARBÖ-Reise-Notruf-Systems durch die Installierung eines europaweit wirkenden Partner-Netzwerks beteiligt. Außerdem leistete er Pionierarbeit für den Radverkehr und den Radtourismus in Österreich.

Dr. Robert Menzl - ÖAMTC-Landesclubdirektor Wien

Dr. Robert Menzl, geboren 1953 in Wien, absolvierte von 1972 bis 1980 ein Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er mit Diplom abschloss. Bereits seit Beendigung des Studiums ist Dr. Menzl beim ÖAMTC tätig. Aktuell ist er Direktor des Mitgliederservice Wien, Niederösterreich und Burgenland und für die Aufgabenbereiche Technischer Dienst, Grenzstationen und Reisebüro verantwortlich. Dr. Menzl war und ist in den Jahren seiner Tätigkeit maßgeblich an der Entwicklung wichtiger Projekte des ÖAMTC beteiligt. So wurden in den letzten fünf Jahren zwei Wiener Großstützpunkte in der Brigittenau und in Floridsdorf errichtet. Allein diese beiden Standorte führen jährlich über 60.000 KFZ-Überprüfungen im Sinne der Verkehrs- und Betriebssicherheit durch. Darüber hinaus wird auch kostenlose Rechtsberatung für Mitglieder angeboten. Im Rahmen der "Gratis Winter-Fit-Aktion" wird alljährlich im Zeitraum von Oktober bis Dezember die Überprüfung der Wintertauglichkeit von Fahrzeugen angeboten und auch regelmäßig von tausenden FahrzeuglenkerInnen in Anspruch genommen. Darüber hinaus gibt es Verkehrssicherheits-Aktionen für Kinder und Jugendliche, wie zum Beispiel "Blick & Klick", wo Kinder aus ersten und zweiten Volksschuleklassen richtiges Verhalten am Zebrastreifen und vor Ampeln erlernen. Für 10-15-jährige SchülerInnen wurde die Aktion "Top Rider" ins Leben gerufen, die sich dem korrekten Verhalten auf dem Fahrrad, wie toter Winkel, Länge des Bremsweges etc., widmet.

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