KO-Stv. Königsberger: Kriminalstatistik - Zahlenspielerei auf dem Rücken der Verbrechensopfer

Fekters Statistiken erinnern an Possen von Nestroy

St. Pölten (OTS) - "Einen Jux will sie sich machen - frei nach der Posse von Johann Nepomuk Nestroy präsentiert VP-Ministerin Fekter die Kriminalstatistik für das 1. Halbjahr 2010", sagt FP-NÖ Sicherheitssprecher Erich Königsberger.

"Österreich wird noch sicherer - so verkauft VP-Fekter ihr unrichtig geeichtes Zählwerk der Kriminalität, während sich die Berichte über verübte Verbrechen in den Medien nur so überschlagen. Serieneinbrüche und Diebstähle in ganz NÖ, so kürzlich von 20 Tonnen Eisen einer Baustelle in St. Pölten, dominieren die Schlagzeilen, während Fekter den Niederösterreichern weiterhin Sicherheit vorgaukelt", so LAbg. Königsberger.

"Fekters Dienstvorschrift über die Erstellung der polizeilichen Kriminalstatistik zeigt auf, wie diese Statistiken zu Gunsten des Ministeriums frisiert werden - 50 Hauseinbrüche in einer Siedlung müssen auf Grund des örtlichen Zusammenhanges als ein Delikt geführt werden, bei Ermittlung des Täters gelten aber diese 50 Delikte als geklärt! Bei dieser Auslegung von Straftaten wird NÖ bald mehr geklärte Delikte aufweisen, als überhaupt begangen wurden", so Königsberger weiter.

"Interne Zahlen des LKA-NÖ berichten über ca. 1900 verübte Wohnhaus-und Wohnungseinbrüche von Oktober 2009 bis März 2010, im Schnitt 316 Taten pro Monat. Hochgerechnet auf das Jahr 2010 ergibt dies 3.800 Einbrüche zum Vergleich von 2.700 im Jahr 2009 - hier von Rückgängen zu sprechen ist eine Farce und widerspricht vollkommen der Realität", so Königsberger fortfahrend.

"Bei Fahndungsmaßnahmen wird angeordnet, spezielles Augenmerk auf den Rückreiseverkehr zu legen. VP Fekter und VP-Sicherheitsrisiko Karner wissen, dass die Tätergruppen vorwiegend aus Osteuropa und dem ehemaligen Jugoslawien stammen, sie wissen, dass die Beute über die offenen Grenzen ungehindert abtransportiert wird, aber beide weigern sich standhaft, die FPÖ-Forderung nach Wiedereinführung der Grenzkontrollen umzusetzen - und liefern unsere Bürger damit weiterhin ungeniert der Selbstbedienungsmafia aus dem Osten aus", so der FP-NÖ Sicherheitssprecher zum Schluss.

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