SJ Wien: In Straches Dunstkreis bildet sich offenbar Nazi-Organisation

FPÖ-Chef muss sofort zurücktreten und Kandidatur zurückziehen

Wien (OTS) - Nach den Berichten im aktuellen "News" über weitere bekannte Neonazis als FPÖ-Wahlhelfer und -Wahlhelferinnen ist für Stefan Jagsch, Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend Wien, die Zeit für Konsequenzen: "Es zeigt sich, dass die von der SJ Wien aufgedeckten Fakten um den Blood-and-Honour-Nazi Gregor T. offenbar nur die Spitze des braunen Eisbergs waren. Im Rahmen des FPÖ-Wahlkampfes organisieren sich gefährliche Neonazis. Gegen die von 'News' genannten Jürgen D. und Melanie G. müssen jedenfalls sofort Ermittlungen wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung eingeleitet werden."****

Für die SJ Wien sei nun klarer denn je, dass diese FPÖ, deren Wahlkampf-Reihen von jeder Menge Neonazis geschlossen würden, keinen Platz im demokratischen Parteienspektrum habe.

"Straches halbseidene Distanzierungen von den Neonazis nimmt ihm jedenfalls niemand mehr ab. Entweder Strache weiß genau, welche Rechtsextremen er fördert - oder er ist tatsächlich so unfähig, dass er sein eigenes Wahlkampfteam nicht kennt. In beiden Fällen ist klar:
Der Oberbläuling muss die Konsequenzen ziehen, sofort zurücktreten und seine Kandidatur für die Wien-Wahl zurückziehen!", stellt Jagsch klar.

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