Hundstorfer: Berufliche Rehabilitation muss gefördert werden

Internationaler REHA Kongress 2010 in Linz zeigt Perspektiven auf

Wien (OTS/BMASK) - "Prävention und Rehabilitation müssen künftig mehr in den Mittelpunkt unserer Sozialpolitik gerückt werden. Der beruflichen Rehabilitation kommt dabei eine zentrale Rolle zu, denn Beschäftigung gilt als das wirksamste und nachhaltigste Mittel gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Durch eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt wird den Betroffenen die ganzheitliche Teilnahme an der Gesellschaft ermöglicht", erklärte Sozialminister Rudolf Hundstorfer bei der Eröffnung des Internationalen REHA Kongresses 2010, der anlässlich des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung am 16. und 17. September in Linz stattfindet.

Auf dem Gebiet der Beruflichen Rehabilitation gilt das österreichische System europaweit als beispielgebend. "Neue, innovative Entwicklungen finden immer wieder in Linz ihren Ausgangspunkt, um sich von hier aus auch international zu etablieren und als Vorbild aufgegriffen zu werden", so Hundstorfer, der damit das Engagement des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums BBRZ, Veranstalter des Kongresses, lobte.

Durch aktuelle demografische und arbeitsmarktpolitische Entwicklungen wird unser Alterssicherungs- und Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen gestellt. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahren gestiegen und mit ihr auch die Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig fällt vielen Menschen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung, älteren Menschen aber auch Jugendlichen oder Personen mit Migrationshintergrund der Schritt ins Erwerbsleben schwer.

Um auch in Zukunft ein gut ausgebautes Alterssicherungs- und Gesundheitssystem gewährleisten zu können, müsse den Menschen genügend Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation angeboten werden. Dies sei der Schlüssel für die zukünftige Sozialpolitik, so Hundstorfer abschließend. Im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz gibt es dazu eine Reihe von Initiativen, wie zum Beispiel das Projekt "fit2work", das durch rechtzeitige Beratung und Case-Management drohende Invalidität abwehren kann.

Der Internationale REHA Kongress in Linz bietet TeilnehmerInnen aus 15 Nationen eine Informations- und Diskussionsforum, um diese brisanten Themen rund um die Berufliche Rehabilitation sichtbar zu machen. Dabei werden internationale Vergleiche und Lösungen präsentiert, die als zukunftsweisend gelten. (Schluss)

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