FP-Lasar zu Suchtgiftkriminalität: Wien wieder einmal Spitzenreiter

Strafen für Kleindealer viel zu milde

Wien (OTS/fpd) - Wieder einmal sei die Suchtgiftkriminalität besonders in Wien exorbitant gestiegen. Die Bundeshauptstadt sei hier wieder einmal trauriger Spitzenreiter, so heute der Gesundheitssprecher und Sicherheitsbeauftragte, LAbg. David Lasar.

Die FPÖ zeige sich zwar erfreut darüber, dass vermehrt Schwerpunktaktionen der Polizei zur Bekämpfung der Drogenmafia gesetzt werden. Jedoch würden auch die Kleindealer auf der Straße eine große Rolle spielen. Gerade in diesem Bereich müssten die Strafen viel härter ausfallen. Dann würden es sich die Betroffenen zwei Mal überlegen, ob es das wirklich wert sei. Derzeit würden Straßendealer zwei Stunden nach der Festnahme und Anzeige bereits wieder in den U-Bahnstationen und Gassen unterwegs sein. Die Polizei werde von den Kriminellen so sicher nicht ernst genommen, kritisiert Lasar.

Verwirrend sei allerdings die gespaltene Meinung Fekters. "Dealer auf der Straße zu schnappen, löst das Problem nicht", hielt sie im Zuge ihrer gestrigen Pressekonferenz fest. Im Interview mit dem ORF waren ihr dann die Kleinkriminellen aber sehr wohl ein Dorn im Auge. Plötzlich sprach sie sich für härtere Strafen für die Drogendealer aus. Die Innenministerin ändere ihre Aussagen also offensichtlich nach Lust und Laune. Bei einer derart wichtigen Problematik keine klare Linie zu finden, zeuge von der Unsicherheit Fekters und sei eigentlich beängstigend, so Lasar.

Die FPÖ fordert jedenfalls weiterhin ein rigoroses Vorgehen auch bei Kleindealern. Vor allem bei den von der Polizei bereits als hochgradig gefährdete Bereiche eingestuften Bahnhöfen Wien Mitte, Meidling und Praterstern sowie die U-Bahn Stationen Schwedenplatz, Längendfeldgasse und Ottakring müssten öfter kontrolliert und auch Festnahmen vorgenommen werden. So würde einerseits den Dealern ein Denkzettel verpasst und andererseits das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt. Zudem könne es nicht sein, dass sich die Drogenszene statt vorher hauptsächlich am Karlsplatz nun in alle Himmelsrichtungen ausbreite. Ziel müsse sein, dass es am Ende des Tages überhaupt keinen Platz mehr für die Drogenszene und Suchtgiftkriminalität in Wien gebe, so Lasar abschließend. (Schluss) hn

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