Matznetter: Verteilung der Agrarsubventionen führt zu Wettbewerbsverzerrung

Heutige Parlamentsenquete beweist: Reform dringend notwendig

Wien (OTS/SK) - "Die Verteilung der Agrarsubventionen geht zu
Lasten vieler KMU (kleine und mittlere Betriebe), die gut wirtschaften und führt zu einer Wettbewerbsverzerrung", so Christoph Matznetter, SPÖ-Wirtschaftssprecher und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV), heute, Donnerstag. Als Beispiel nannte Matznetter eine Fleischhauerei: "Was soll sich ein kleiner Fleischhauer denken, wenn er von seinen Einkünften mindestens 30 Prozent an den Staat abführt, überdies keine Förderungen genießt, während ein Haupterwerbsbauer im Dorf mit 65 Hektar Grund bis zu 45.000 Euro an Förderungen genießt, außerdem kaum Abgaben für seinen Grund beisteuern muss?" ****

Die heutige Enquete des SPÖ-Klubs im Parlament beweise klar, so Matznetter, "dass dringlicher Reformbedarf in diesem Bereich besteht". Im Zuge der Budgetkonsolidierung müsse ohnehin gespart werden. "Hunderte Millionen Euro an Förderungen für Agrarbetriebe und Großgrundbesitzer könnten eingespart und damit ein Teil der Berg- und Kleinstbauern gerettet werden", stellte der SPÖ-Wirtschaftssprecher klar.

In ihren "Kernbereichen" Wirtschaft und Landwirtschaft entlarve sich die ÖVP als "Lobby der Superreichen und Großgrundbesitzer". Anders sei die Diskussionsblockade, wenn es um den "Millionensegen für Großkonzerne" geht, während etwa täglich rund 12 kleine Landwirtschaftsbetriebe zusperren müssen, nicht zu erklären, so der SPÖ-Wirtschaftssprecher abschließend. (Schluss) mo

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