SP-Vettermann an VP-Leeb: "Durchschaubarer Versuch eigene Verantwortung zu negieren"

Wien (OTS/SPW-K) - "Der verzweifelte Versuch der ÖVP ihre Verantwortung für den LehrerInnenmangel abzuwälzen und durch laute Forderungen zu übertünchen, hat schon bei der Parteiobfrau Marek nicht funktioniert", erklärt heute, Donnerstag, der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SP-Gemeinderat Heinz Vettermann auf eine Aussendung der VP-Mandatarin Leeb. "Ganz abgesehen davon, operiert die ÖVP ununterbrochen mit falschen Zahlen, um daraus parteipolitisches Kleingeld auf dem Rücken der Kinder zu schlagen. Tatsache ist und bleibt, dass es Wien, auch dank der sozialdemokratischen Bildungsministerin Claudia Schmied, gelungen ist, die Kürzungen der schwarz-blauen Bundesregierung rückgängig zu machen und über 800 zusätzliche Dienstposten - inklusive der Berufsschulen sogar 1000 Dienstposten - zurückzugewinnen. Fakt bleibt aber auch, dass dies erst durch die verfehlte Politik der ehemaligen ÖVP-FPÖ-Bundesregierung notwendig wurde", stellt Vettermann klar.

Auch den Sinn oder die Vorteile von Mobilklassen habe Leeb offensichtlich nicht verstanden, stellt der SPÖ-Gemeinderat fest und unternimmt einen weiteren Versuch, Leeb aufzuklären: "Für Wien sind diese Mobilklassen meist eine temporäre, flexible Lösung, um schnell und bedarfsgerecht neuen Schulraum zu schaffen. Mobilklassen sind von herkömmlichen Klassen nicht zu unterscheiden und entsprechen sowohl im Brandschutz, dem Schallschutz sowie der Wärmedämmung und den Ö-Normen allen Standards. Somit stellen sie eine sinnvolle Erweiterung dar und werden von vielen Schulen auch dann weiter genutzt, wenn sie nicht mehr als Schulklassen gebraucht werden".

Natürlich werde aber auch konsequent an der Instandhaltung bzw. dem Neubau von Schulen gearbeitet. "Derzeit werden an rund 125 Schulstandorten Arbeiten im Umfang von 50 Millionen Euro durchgeführt. Auch die Sanierungsarbeiten gehen in allen Bezirken weiter. Parallel läuft auch der Schulneubau in Wien auf Hochtouren:
Noch heuer wird der Bildungscampus am Nordbahnhofgelände fertig gestellt, weitere neue Schulen im Rahmen von Campusmodellen sollen unter anderem im Bereich des neuen Hauptbahnhofes, in der Region Donaufeld Nord und in der Seestadt Aspern entstehen", erklärt Vettermann abschließend. (Schluss)

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