Studie des Forschungsrates relativiert Innovations-Rankings

Vergleichbarkeit internationaler Daten ist nur bedingt möglich

Wien (OTS) - Eine im Auftrag des Rates für Forschung und Technologieentwicklung erstellte Studie unter dem Titel "Vom Input zum Output" hinterfragt die Aussagekraft von internationalen Rankings. Diese versuchen, auf Basis synthetischer Indikatoren die Innovationskraft unterschiedlicher Volkswirtschaften zu vergleichen. Anhand von drei exemplarisch ausgewählten Indikatoren -technologische Zahlungsbilanz, Zahl der Patente und Anteil von High-Tech-Exporten - wird in der Studie nun aufgezeigt, dass einfache Kosten-Nutzen-Rechnungen im Bereich Forschung und Entwicklung auf volkswirtschaftlicher Ebene nicht möglich sind. Und noch viel weniger sind sie international vergleichbar.

Gleichzeitig verdeutlicht die Studie, die Joanneum Research im Auftrag des Rates erstellt hat, dass eine intensive Auseinandersetzung mit FTI-Indikatoren unerlässlich und eine tiefer gehende Analyse von Wirkungs- und Transfermechanismen im Innovationsprozess erforderlich ist. Dies nicht zuletzt deshalb, weil im Zuge einer stärkeren Outputorientiertung und Verbreitung von Wirkungsanalysen die Relevanz von FTI-Indikatoren zunimmt.

Studie:

Andreas Schibany, Helmut Gassler, Gerhard Streicher (2010): Vom Input zum Output. Über die Funktion von FTI-Indikatoren. Joanneum Research Policies.

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