AK Veranstaltung, 20.9.: Der Europäische Globalisierungsfonds - Retter in der Not?

Eine Tagung zu den Zielen, dem Nutzen und der zukünftigen Entwicklung des Fonds

Wien (OTS) - Der europäische Globalisierungsfonds (EGF) wurde im Jahr 2007 eingerichtet, um die negativen Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung, die etwa durch Produktionsverlagerungen in Drittstaaten entstanden sind, abzufedern. Die Mitgliedstaaten haben die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung aus dem EGF zu beantragen, um Betroffene mittels aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

In der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise wurde der Fonds im Juni 2009 so adaptiert, dass er seither durch seinen erweiterten Anwendungsbereich mit erleichterten Förderkonditionen für die Mitgliedstaaten als wichtiges Kriseninstrument eingesetzt wird. Österreich hat bisher 3 Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 17 Millionen Euro gestellt.

Die Tagung gibt einen Überblick über Nutzungsmöglichkeiten aus europäischer und österreichischer Perspektive sowie über erfolgreiche Beispiele bisher eingereichter Förderanträge. Diskutiert wird auch über die zukünftige Ausrichtung des EGF für den Zeitraum nach 2011, damit dieser nicht nur der aktuellen globalen Wirtschaftskrise gerecht wird, sondern auch den zukünftigen Anforderungen der österreichischen Wirtschaftsstruktur besser entspricht.

20.9.2010, 10.00-14.00 Uhr
Bildungszentrum der AK Wien
4, Theresianumgasse 16-18

Das Programm

10.00 Uhr Eröffnung, Alice Kundtner, stellvertretende Direktorin Arbeiterkammer Wien

10.10 Uhr Der österreichische Arbeitsmarkt, Karl Aiginger, Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO)

10.30 Uhr Der europäische Globalisierungsfonds - ein Überblick, Philippe Hatt, Europäische Kommission, DG Employment, Social Affairs and Equal Opportunities

11.00 Uhr Vom Erkennen bis zur Einreichung/Die Umsetzung des EGF in Österreich,
Doris Witek-Weindorfer, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

12.45 Uhr Podiumsdiskussion
Herausforderungen der Zukunft - ist der EGF die Antwort?
mit
Philippe Hatt, Europäische Kommission, DG Employment, Social Affairs and Equal Opportunities
Petra Draxl, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Silvia Hofbauer, Arbeiterkammer Wien
Silvia Kunz, FAB Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (angefragt)
Moderation: Éva Dessewffy, Arbeiterkammer Wien

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Tagung begrüßen zu dürfen.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Thomas Angerer
Tel.: +43-1 501 65-2578
thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

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