Fachschaft Informatik: Drastische Unterfinanzierung auch in den MINT-Studien

Wann beginnt die operative Umsetzung des MINT-Programms?

Wien (OTS) - "Auch MINT-Studienrichtungen wie Informatik haben mit der drastischen Unterfinanzierung der Universitäten zu kämpfen. So mangelt es vor allem an zusätzlichen Lehrkräften und Arbeitsplätzen für Lehrende und Studierende", zeigt sich Michael Emhofer, Studierendenvertreter für Informatik, verärgert.

"Es ist nicht mehr länger zumutbar. Wir haben ein Missverhältnis zwischen der Zahl der Studierenden und der Zahl der wissenschaftlich Lehrenden. Wir sind in einer Situation, wie ein angespanntes Gummiband", schilderte ao. Univ.-Prof. Dr. Gerald Steinhardt, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Wien am Dienstag, den 14.09.2010, im ORF-Report.

Da sich durch die MINT-Kampagne die Zahl der Studierenden in den technisch-naturwissenschaftlichen Studienrichtungen erhöhen wird, müssen auch finanzielle Mittel zu Verfügung gestellt werden, die über das derzeitige Universitätsbudget hinausgehen.

Wann neben der bereits gestarteten Marketing-Kampagne auch mit der operativen Umsetzung des "MINT-Programms" begonnen wird, ist nach wie vor unklar. Weder gibt es konkrete Pläne für einen Ausbau von Räumlichkeiten oder der Anstellung weiterer Lehrkräfte, noch steht die Höhe der finanziellen Mittel fest, die dafür zusätzlich an die betroffenen Universitäten vergeben werden.

Als Reaktion auf die MINT-Kampagne des BMWF äußert sich die Studierendenvertretung für Informatik an der Technischen Universität Wien in einem offenen Brief an Bundesministerin Beatrix Karl und Generalsekretär Friedrich Faulhammer. Der vollständige Brief ist auf der Homepage der Studierendenvertretung für Informatik zu finden:
http://fsinf.at/mint.

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