>VIENNAFAIR 2011<:

Georg Schöllhammer als neuer künstlerischer Leiter in Zusammenarbeit mit Hedwig Saxenhuber an Bord

Messe Wien (OTS) - Georg Schöllhammer als neuer künstlerischer Leiter der >VIENNAFAIR< in Zusammenarbeit mit Hedwig Saxenhuber bestellt +++ >VIENNAFAIR 2011< findet von 12. bis 15. Mai 2011 statt +++

"Es ist uns gelungen, für die >VIENNAFAIR< in den vergangenen sechs Jahren ein klares und einzigartiges Profil im internationalen Kunstmessegeschehen aufzubauen. Den Fokus auf Galerien und zeitgenössische Kunst aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas zu stärken und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung in der Präsenz wichtiger internationaler Galerien zu erreichen, war die Basis unserer Entscheidung für die neue künstlerische Leitung der >VIENNAFAIR<", kommentiert DI Matthias Limbeck, themenverantwortlicher Geschäftsführer bei Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, die Wahl des neuen künstlerischen Leiters Georg Schöllhammer, der in Zusammenarbeit mit Hedwig Saxenhuber agieren wird. "Beide haben sich in ihrer langjährigen Tätigkeit als Kritiker, Kurator und Herausgeber speziell in den Ländern Ost- und Südosteuropas hohe Kompetenz und ein umfangreiches Netz an Kontakten erarbeitet. Wir schätzen uns glücklich, dass dieses Wissen nun für die Weiterentwicklung der >VIENNAFAIR< und den Marktplatz Wien eingesetzt werden kann", so Limbeck weiter. "Das >VIENNAFAIR<-Organisationsteam von Reed Exhibitions Messe Wien um Ing. Christian Friedl als Bereichsleiter Messen sowie Eckart Nussbaumer als verantwortlichen operativen Messeleiter freut sich schon auf die intensive Zusammenarbeit mit Georg Schöllhammer und Hedwig Saxenhuber, wie auch auf neue Konzepte für die weitere positive Entwicklung der >VIENNAFAIR<."

Markt- und Ideenplatz Wien international neu verankern

"Hedwig Saxenhuber und ich haben den Kunstbetrieb durch unsere Tätigkeiten als Kritiker und Kuratoren kennen- und verstehen gelernt. Daher ist es umso reizvoller, diese Aufgabe zu übernehmen und den Markt- vor allem aber auch den Ideenplatz Wien international neu zu verankern", beschreibt Georg Schöllhammer die Beweggründe, die künstlerische Leitung der >VIENNAFAIR< in Zusammenarbeit mit Hedwig Saxenhuber zu übernehmen. "Die >VIENNAFAIR< ist in kurzer Zeit zu einem wichtigen Informationsmarkt für die Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa geworden. Eine Position, die man sich international vom Kunstplatz Wien einfach erwartet. In einem Umfeld, in dem auch andere Kunstmessen versuchen, dieses Feld zu besetzen, ist es umso wichtiger, den Standortvorteil zu nutzen und das Erreichte zu festigen und auszubauen. Wir haben in unseren kuratorischen und herausgeberischen Tätigkeiten ein wenig dazu beigetragen, die bedeutende Rolle Wiens als Platz des Austauschs zu entwickeln und von hier aus auch einige internationale künstlerische Karrieren angestoßen. Absicht ist es, die >VIENNAFAIR< als zentralen Marktplatz nicht nur für Ost- und Südosteuropa, sondern darüber hinaus weiter zu entwickeln. Und dies nicht nur für westliche Sammler, sondern ebenso für internationale Museen und öffentliche Sammlungen, welche die historischen und regionalen Lücken in ihren europäischen Sammlungen erst jetzt wahrnehmen. Ebenso sollen auch die privaten Sammler aus diesen Regionen einbezogen werden. Es ist klar, dass dies ein längerfristiges Projekt ist. Und dass der Umsatz stimmen muss. Die internationale Konkurrenz ist groß, das Platzieren einer Messe wird immer schwieriger. Aber neben Waren werden auf guten Messen immer auch Ideen umgesetzt! Das ist eine Wienerische und unsere Stärke. Dazu gehört natürlich auch, dass alle starken Player vor Ort zur Zusammenarbeit eingeladen werden, denn nur in einer engen Kooperation können die Stärken des Kunstmesseplatzes Wien herausgearbeitet und weiterentwickelt werden."

Georg Schöllhammer ist Gründungsredakteur von springerin - Hefte für Gegenwartskunst, freier Autor und Kurator. Als Leiter von tranzit.at ist Schöllhammer Co-Kurator der Manifesta 8 (Murcia 2010). 2004 bis 2007 war er Chefredakteur der documenta 12, für die er documenta_Magazines, ein Kooperationsprojekt von mehr als 100 Periodika weltweit konzipierte.
Derzeit arbeitet er u.a. als Gründungsmitglied der europäischen Museumskooperation L?International an langfristigen Konzepten und Projekten der Forschungs-, Sammlungs- und Ausstellungskooperation zwischen den Museen Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen, Museu d?Art Contemporani de Barcelona, Barcelona, Van Abbemuseum, Eindhoven, Moderna Galerija, Ljubljana, und Künstlerarchiven u.a. The KwieKulik Archives, Warschau und Jùlius Koller Society, Bratislava, der er vorsteht. Weiters leitet Georg Schöllhammer u.a. die internationalen Forschungsprojekte Lokale Modernen - Architektur am Rande der Sowjetunion (Frankfurt/Berlin), Sweet Sixties (urbane Avantgarden im Schatten des Kalten Krieges in Algier, Beirut, Delhi, Kiew, Istanbul, Rabat, Yerevan, Tibilisi, Zagreb) und berät die europäische Forschungsinitiative Former West, die sich mit Fragen der Gegenwartskunst nach 1989 beschäftigt. 2011 kuratiert er neben Personalen von KwieKulik und Július Koller u.a. die Ausstellung zur Sowjet-Moderne 1960-1991 im Architekturzentrum Wien.
Georg Schöllhammer ist u.a. Mitglied des Programmbeirates des steirischen herbstes, Graz, und der österreichischen UNESCO-Kommission sowie korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession. Seit Anfang der 1980er Jahre ist Georg Schöllhammer als Architektur- und Kunstkritiker tätig und arbeitete für die Tageszeitungen Die Presse (1986-1988) und Der Standard (1988-1994). Er lebt und arbeitet in Wien.

Hedwig Saxenhuber ist eine der HerausgeberInnen von springerin -Hefte für Gegenwartskunst, Kuratorin, Kunstkritikerin und korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession. Seit 1989 organisiert und konzipiert sie zahlreiche Ausstellungen, Projekte, Symposien und Filmprogramme. U.a. Wittgenstein Projekt: Das Spiel des Unsagbaren (Künstlerisches Konzept: Joseph Kosuth, 1989), Malen ist Wahlen (Ausstellung mit Martin Kippenberger, Albert Oehlen und Werner Büttner, Kunstverein München, 1992), Dialogue: Gordon Matta Clark and Bas Jan Ader (Ausstellung, Kunstverein München, 1994), Oh boy it?s a girl (Kunstverein München und Kunstraum Wien, 1994), Du bist die Welt (Ausstellung der Wiener Festwochen, Wien, 2001), Parallel Actions:
Conceptual Tendencies in Central Europe from 1965 to 1980 (Ausstellung und Symposium mit Noah Chasin, New York, Július Koller, Bratislava, Vit Havránek, Prag, Sanja Ivekovic, Zagreb und Jiri Kovanda, Prag, Austrian Cultural Forum, New York, 2003), Play Sofia (Ausstellung, KUNSTHALLE project space, Wien, 2005), Postorange, Beispiele ukrainischer Gegenwartskunst (Ausstellung, KUNSTHALLE project space, Wien, 2006), Valie EXPORT (Einzelausstellung, NCCA und Ekaterina Foundation, Moskau im Rahmen 2. Moskau Biennale, 2007). Gemeinsam mit Christian Kravagna gründete sie den kunstraum lakeside in Klagenfurt und ist mit Kravagna seit 2005 für das künstlerische Programm verantwortlich. Hedwig Saxenhuber war u.a. 1994 Jurymitglied der Förderpreise im Bereich bildende Kunst der Landeshauptstadt München, 2002 Jurymitglied des Central-Kunstpreis, Köln, sowie von 1998 bis 2004 Mitglied des Beirats für Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, von 2008 bis 2009 in der Jury des Gaudenz B. Ruf Award, Sofia sowie von 2006 bis 2009 Jurymitglied der Sammlung der Kulturabteilung der Stadt Wien und ist seit 2007 in der Jury des Kunstpreises der Stadt Wien. (+++)

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